Informationsflyer für Beschäftigte
Datenschutzschulungen vermitteln Wissen. Im Arbeitsalltag reicht abstraktes Wissen allein aber nicht aus. Beschäftigte müssen in der konkreten Situation erkennen, was zu tun ist: Wohin mit dem Ausdruck? Was passiert nach einer falsch adressierten E-Mail? Ein Informationsflyer kann genau hier helfen.
Er ersetzt weder Schulungen noch interne Richtlinien. Seine Stärke liegt woanders: Er übersetzt abstrakte Vorgaben in wenige, klare und verständliche Regeln. Ein guter Flyer sorgt dafür, dass die zentralen Regeln zwischen den Schulungsterminen präsent bleiben.
Datenschutz in Alltagssprache
In vielen Datenschutztexten für Mitarbeitende wimmelt es von abstrakten Konzepten wie „Vertraulichkeit“ und juristischen Fachbegriffen wie „Erlaubnisvorbehalt“ und „Auftragsverarbeitung“, die nicht zum allgemeinen Sprachgebrauch gehören. Für Datenschutzbeauftragte sind diese Begriffe selbstverständlich. Beschäftigte hingegen verstehen sie häufig nicht. Aus diesem Grund sind sie in einem Informationsflyer zu vermeiden.

Beispiele für die Übersetzung der Datenschutz-Fachsprache in die Alltagssprache der Beschäftigten
Eine gute Regel beantwortet im Flyer diese drei wesentlichen Fragen:
- Was soll ich tun?
- Wann gilt die Regel?
- An wen wende ich mich im Zweifel oder bei einem Fehler?
Die Anweisung „Bildschirm sperren“ beantwortet nur die erste der genannten drei Fragen. Besser ist „Sperren Sie den Bildschirm (1), sobald Sie den Arbeitsplatz verlassen (2). Bei t…
