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15. Oktober 2026

Informationsflyer für Beschäftigte

DP+
Zum Datenschutz-Fachjargon zählen juristische Wörter wie „Erlaubnisvorbehalt“, ebenso Fachbegriffe wie „Needto-know-Prinzip“. Viele Beschäftigte kennen diese Begriffe nicht. Ein guter Informationsflyer übersetzt solche Formulierungen deshalb in Alltagssprache.
Bild: iStock.com/matdesign24
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Datenschutzregeln für den Arbeitsalltag
Ein kompakter Flyer bringt die wichtigsten Datenschutzregeln direkt in den Arbeitsalltag. Der Beitrag zeigt, welche Inhalte Beschäftigte wirklich brauchen und wie Sie daraus eine klare, verständliche und sofort einsetzbare Arbeitshilfe gestalten.
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Grafik mit der Aufschrift: ‚KI sicher einsetzen – für KI-Kompetenz sorgen!‘. Darunter eine stilisierte Darstellung eines digitalen Schilds mit Schlüsselloch auf einer Leiterplatte. Text im unteren Bereich: ‚WebTrainer – KI-Anwendungen sicher einsetzen‘. Rechts ein grüner Kreis mit der Aufschrift ‚Mehr erfahren!‘.

Datenschutzschulungen vermitteln Wissen. Im Arbeitsalltag reicht abstraktes Wissen allein aber nicht aus. Beschäftigte müssen in der konkreten Situation erkennen, was zu tun ist: Wohin mit dem Ausdruck? Was passiert nach einer falsch adressierten E-Mail? Ein Informationsflyer kann genau hier helfen.

Er ersetzt weder Schulungen noch interne Richtlinien. Seine Stärke liegt woanders: Er übersetzt abstrakte Vorgaben in wenige, klare und verständliche Regeln. Ein guter Flyer sorgt dafür, dass die zentralen Regeln zwischen den Schulungsterminen präsent bleiben.

Datenschutz in Alltagssprache

In vielen Datenschutztexten für Mitarbeitende wimmelt es von abstrakten Konzepten wie „Vertraulichkeit“ und juristischen Fachbegriffen wie „Erlaubnisvorbehalt“ und „Auftragsverarbeitung“, die nicht zum allgemeinen Sprachgebrauch gehören. Für Datenschutzbeauftragte sind diese Begriffe selbstverständlich. Beschäftigte hingegen verstehen sie häufig nicht. Aus diesem Grund sind sie in einem Informationsflyer zu vermeiden.

Beispiele für die Übersetzung der Datenschutz-Fachsprache in die Alltagssprache der Beschäftigten

Beispiele für die Übersetzung der Datenschutz-Fachsprache in die Alltagssprache der Beschäftigten

Eine gute Regel beantwortet im Flyer diese drei wesentlichen Fragen:

  1. Was soll ich tun?
  2. Wann gilt die Regel?
  3. An wen wende ich mich im Zweifel oder bei einem Fehler?

Die Anweisung „Bildschirm sperren“ beantwortet nur die erste der genannten drei Fragen. Besser ist „Sperren Sie den Bildschirm (1), sobald Sie den Arbeitsplatz verlassen (2). Bei t…

Georg Karl Bittorf
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Verfasst von
Georg Karl Bittorf
Georg Karl Bittorf
Georg Karl Bittorf ist Konzern-Datenschutzbeauftragter beim Bezirksverband Westliches Westfalen der Arbeiterwohlfahrt mit rund 27.000 Mitarbeitenden und 25.000 Mitgliedern. Zudem leitet er die Erfahrungsaustauschkreise Dortmund und Essen der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD).
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