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Bei Krankschreibung: Videoüberwachung durch Detektiv zulässig?
19. Mai 2015 - Videoüberwachung im Arbeitsverhältnis

Heimliche Videoüberwachung von Arbeitnehmerin unzulässig

Als Sekretärin der Geschäftsleitung arbeitete die Klägerin rund sieben Monate im Unternehmen, als es nach Meinungsverschiedenheiten mit ihrem Chef zum Krankheitsausfall kam. Gemäß ärztlichem Attest wurde die Sekretärin von Ende 2011 bis Anfang 2012 (fortgesetzt) krankgeschrieben. Der Chef misstraute den Krankschreibungen und beauftragte einen Detektiv mit der Observation der Sekretärin. Dieser beobachtete sie u.a. beim Besuch eines Waschsalons, woraufhin ihr fristlos gekündigt wurde. Dagegen wandte sich die Sekretärin und forderte u.a. Schmerzensgeld wegen der heimlichen Videoüberwachung. Zu Recht, entschied das Bundesarbeitsgericht – ebenso wie die Vorinstanz.

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