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Verarbeitungstätigkeiten

Nach der Datenschutz-Grundverordnung bezieht sich der Begriff „Verarbeitung“ auf jeden Vorgang oder jede Reihe von Vorgängen, die mit personenbezogenen Daten oder mit Gruppen von personenbezogenen Daten durchgeführt werden.

Die Datenschutz-Grundverordnung gilt für alle Verarbeitungstätigkeiten, die von für die Verarbeitung Verantwortlichen in der EU durchgeführt werden, unabhängig von der Kategorie des Empfängers oder der beteiligten Abteilung. Dies schließt zum Beispiel Personal-, Gesundheits- und Marketingabteilungen ein. Eine konkrete Definition gibt es seitens der DSGVO indes nicht.

Nach der DSGVO gibt es drei Kategorien von Empfängern: ...

Zentrales Compliance-Inventar
Bild: ChatGPT / Bearbeitung WEKA
DSGVO, NIS-2 und EU AI Act gemeinsam dokumentieren

Unternehmen pflegen dieselben Informationen häufig mehrfach: im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO, im IT-Asset-Inventar und künftig zusätzlich in Übersichten zu eingesetzten KI-Systemen. Für Datenschutzbeauftragte bedeutet das vor allem eines: hoher Abstimmungsaufwand und die Gefahr widersprüchlicher Dokumentationen. Ein gemeinsames Inventar kann Doppelarbeit vermeiden, ohne die unterschiedlichen rechtlichen Anforderungen zu vermischen.

Ein gemeinsames Inventar für Verarbeitungstätigkeiten, IT-Assets und KI-Systeme reduziert Doppelarbeit und widersprüchliche Dokumentationen – unsere Checkliste zeigt, wie sich die unterschiedlichen Anforderungen sinnvoll zusammenführen lassen.

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KI gleicht einem eifrigen Praktikanten: Sie kann, klare Anweisungen vorausgesetzt, einem DSB einfache Arbeiten abnehmen. Aber man kann nicht davon ausgehen, dass die Ergebnisse stets korrekt sind.
Bild: iStock.com/IMG visuals characters
KI für Datenschutzbeauftragte

Lange Verträge, aber wenig Zeit: KI kann Datenschutzbeauftragte bei der Prüfung erheblich entlasten. Aber nur, wenn man sie richtig verwendet: fünf Grundregeln für den sicheren, smarten Einsatz.

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Datenübermittlungen aus der Volksrepublik China in Drittländer sind in bestimmten Fällen erst nach einer Sicherheitsprüfung durch eine externe Stelle zulässig
Bild: iStock.com/yunping liang
Einschränkungen durch den Datenlokalisierungsgrundsatz

Chinas Datenschutzrecht besteht aus einer Troika von Gesetzen: Cybersecurity Law (CSL), Data Security Law (DSL) und Personal Information Protection Law (PIPL). Diese Gesetze sehen einen sog. Datenlokalisierungsgrundsatz vor, d.h. ein Datentransfer aus China in Drittländer unterliegt Beschränkungen (Art. 39 CSL, Art. 31 DSL, Art. 38 PIPL).

Blinde Flecken beim Datenschutz vermeiden

Beim Datentransfer in Drittstaaten geraten zwei Aspekte leicht aus dem Blick: Erstens fließen Daten innerhalb von Unternehmens­gruppen regelmäßig in beide Richtungen, zweitens haben auch Drittstaaten Vorschriften für grenzüberschreitende Datenübertragungen.

Lange Vertragstexte zu prüfen, kostet viel Zeit. Richtig eingesetzt, unterstützt KI die Vertragsprüfung effizient und zuverlässig. Damit Datenschutz und Qualität gewährleistet bleiben, zeigt unsere Checkliste die wichtigsten Punkte auf einen Blick.

Wer internationale Transfers nur unter dem Aspekt der Drittlandübermittlung nach der DSGVO betrachtet, riskiert, verschiedene Regelungstypen zu vermischen und wichtige Prüfschritte zu übersehen. Unsere Checkliste hilft Ihnen bei der richtigen Einordnung.

Auch zur Gesundheitsvorsorge?

Asthma, Diabetes, der „Rücken“ – Präventionsmaßnahmen könnten manches verhindern. Das dachte sich auch eine private Krankenversicherung. Sie wertete die Diagnosen in den Rechnungen aus, die ihre Versicherten zur Erstattung einreichten. In geeigneten Fällen machte sie dann Angebote für kostenfreie Präventionsmaßnahmen. Doch die zuständige Datenschutzaufsicht reagierte darauf recht allergisch. Aus ihrer Sicht fehlte es an der nötigen Einwilligung der Versicherten. Das Bundesverwaltungsgericht nutzt die Gelegenheit für eine ausführliche Grundsatzentscheidung.

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KI-Agenten: Grundlagen, Vorteile und Nachteile
Bild: KI-generiert durch Dr. Klaus Meffert
Künstliche Intelligenz (KI) im Unternehmenseinsatz

KI ist längst kein reiner Hype mehr, vielerorts ist sie im Arbeitsalltag angekommen. Chatbots beantworten Fragen, KI-Tools unterstützen beim Schreiben, Sprachmodelle helfen bei der Analyse großer Datenmengen. Doch die nächste Stufe ist bereits in vollem Gange: KI-Agenten.

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So schnell wird Datenschutz zum echten Notfall
Bild: METAMEDIEN/Ausgabe 06/2026
Eine spontane nächtliche Begehung

Als Datenschutzbeauftragter (DSB) eines Klinikums war ich einmal im Monat vor Ort. Die Abläufe waren eingespielt: Das Hotel in der Nähe war gebucht, die Termine für das ganze Jahr abgestimmt. Doch manchmal kommt es anders, als man denkt.

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Für die Datenverarbeitung Verantwortliche, Datenverarbeiter und Dritte.

Die für die Datenverarbeitung Verantwortlichen sind dafür verantwortlich, dass personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit der DSGVO verarbeitet werden.

Datenverarbeiter sind für die Durchführung der eigentlichen Verarbeitungstätigkeiten im Auftrag des für die Verarbeitung Verantwortlichen verantwortlich.

Dritte sind alle natürlichen oder juristischen Personen, die nicht die betroffene Person, der für die Verarbeitung Verantwortliche oder der Auftragsverarbeiter sind und die personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen oder dem Auftragsverarbeiter erhalten.

Was ist eine „Verarbeitungstätigkeit“ nach der DSGVO?

Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten gibt es vier Hauptschritte:

  1. Erhebung,
  2. Speicherung,
  3. Verwendung und
  4. Vernichtung.

Unter Erhebung versteht man das Sammeln von personenbezogenen Daten aus verschiedenen Quellen.
Die Speicherung bezieht sich auf den Prozess der Aufbewahrung personenbezogener Daten in einer sicheren Umgebung.
Verwendung bezieht sich auf den Prozess der Nutzung personenbezogener Daten für bestimmte Zwecke.
Unter Vernichtung versteht man die dauerhafte Löschung personenbezogener Daten, wenn sie nicht mehr benötigt werden.

 

Datenschutz PRAXIS - Der Podcast
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