E-Mail ist nicht nur der Klassiker in der digitalen Kommunikation. Die Menge der verschickten und empfangenen E-Mails steigt laut Digitalverband Bitkom sogar weiter an, trotz der Beliebtheit von Messenger-Apps wie WhatsApp. Nachzulesen ist dies unter urlr.me/RSvGSZ. Es ist deshalb sehr sinnvoll, dass Sicherheit und Datenschutz bei E-Mails zum Standardumfang vieler Datenschutz- unterweisungen gehören.
Trotzdem sind Sicherheitsmaßnahmen für den Schutz personenbezogener Daten unzureichend, wenn sie sich allein auf die E-Mail-Nutzung beziehen.
So hat eine weitere Bitkom-Umfrage (urlr.me/vRr67m) ergeben: Auf ihren Smartphones wollen die Nutzenden auf Messenger-Apps wie WhatsApp, iMessage oder Signal nicht verzichten. 83 Prozent der Befragten bezeichnen Messenger-Dienste als besonders wichtig.
Phishing über Messenger-Dienste
Phishing ist nicht etwa nur ein Angriff über E-Mail. Im Februar und April 2026 berichteten das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) von Erkenntnissen, denen zufolge ein wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteur Phishing-Angriffe über Messenger-Dienste wie Signal durchführte, siehe urlr.me/qeM9GU.
Im Fokus standen hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalisten in Deutschland und Europa.