Ratgeber
/ 23. September 2026

Warum die Schulung zur E-Mail-Sicherheit zu kurz greift

Auch wenn E-Mail ein zentraler Kommunikationsweg bleibt, haben Messenger-Dienste eine zunehmende Bedeutung für Unternehmen und damit für den Datenschutz. Kritische Sicherheitsvorfälle zeigen, dass eine Unterweisung dazu unbedingt notwendig ist.

E-Mail ist nicht nur der Klassiker in der digitalen Kommunikation. Die Menge der verschickten und empfangenen E-Mails steigt laut Digitalverband Bitkom sogar weiter an, trotz der Beliebtheit von Messenger-Apps wie WhatsApp. Nachzulesen ist dies unter urlr.me/RSvGSZ. Es ist deshalb sehr sinnvoll, dass Sicherheit und Datenschutz bei E-Mails zum Standardumfang vieler Datenschutz- unterweisungen gehören.

Trotzdem sind Sicherheitsmaßnahmen für den Schutz personenbezogener Daten unzureichend, wenn sie sich allein auf die E-Mail-Nutzung beziehen.

So hat eine weitere Bitkom-Umfrage (urlr.me/vRr67m) ergeben: Auf ihren Smartphones wollen die Nutzenden auf Messenger-Apps wie WhatsApp, iMessage oder Signal nicht verzichten. 83 Prozent der Befragten bezeichnen Messenger-Dienste als besonders wichtig.

Phishing über Messenger-Dienste

Phishing ist nicht etwa nur ein Angriff über E-Mail. Im Februar und April 2026 berichteten das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) von Erkenntnissen, denen zufolge ein wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteur Phishing-Angriffe über Messenger-Dienste wie Signal durchführte, siehe urlr.me/qeM9GU.

Im Fokus standen hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalisten in Deutschland und Europa.

Wichtig
Datenschutzbeauftragte (DSB) sollten bei Unterweisungen daran denken: Sämtliche Kommunikationsdienste stehen im Fokus von Cyberkriminellen, neben E-Mail a…

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