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Analyse
05. Juni 2020

Arbeitnehmerüberlassung: oft keine Auftragsverarbeitung

DP+
Arbeitnehmerüberlassung: oft keine Auftragsverarbeitung
Bild: iStock.com / rclassenlayouts
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Auftragsverarbeitung oder gemeinsame Verantwortlichkeit?
In der Personaldienstleistungsbranche sind gemeinsame Verantwortlichkeiten eher die Regel als die Ausnahme. Eine Einzelfallbetrachtung, wie die Beteiligten im konkreten Fall datenschutzrechtlich einzuordnen sind, ist dennoch unentbehrlich.

Verleiher und Entleiher schließen im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung oft einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV) ab. Und zwar obwohl im konkreten Fall überhaupt keine Auftragsverarbeitung vorliegt.

Darauf weist auch der aktuelle Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg (LfDI) hin (https://ogy.de/tb-bw-2020, S. 95).

Doch warum ist es rechtlich falsch, einen AV-Vertrag abzuschließen?

Dr. Kevin Marschall
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Verfasst von
Kevin Marschall
Dr. Kevin Marschall

Dr. Kevin Marschall ist Geschäftsführer der GDPC GbR, einer auf Datenschutz und Informationssicherheit spezialisierten Unternehmensberatung mit Sitz in Kassel. Er berät bei der Umsetzung der DSGVO und fungiert zudem als externer Datenschutzbeauftragter.