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Urteil

Vereinsmitglieder streiten über Grundstücksverkauf: Besteht ein Anspruch auf Herausgabe der E-Mail-Adressen?
Bild: Tingting Ji / iStock / Getty Images Plus
Spannungen in einem Verein

Es geht um den Verkauf einiger Grundstücke eines Vereins. Manche Mitglieder sind strikt dagegen. Sie verlangen, dass ihnen der Vorstand die Mailadressen aller anderen Mitglieder zur Verfügung stellt. Sie wollen ihnen ihre Argumente gegen den Verkauf per Mail erläutern. Haben sie einen Anspruch auf die Mailadressen?

DP+
Nutzen Software-Tests personenbezogene Daten, die sich den Personen zuordnen lassen, dann gelten auch hier die Grundsätze des Datenschutzes
Bild: iStock.com/olm26250
Hinweise des EuGH

Beim Test von Software ist es bisweilen notwendig, personenbezogene Daten zu verwenden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) gibt in seiner Rechtsprechung eine Reihe von Hinweisen dafür, was dabei zu beachten ist.

Ein falsch geparktes Auto im Halteverbot wird von einem Passanten fotografiert – auch der Beifahrer ist deutlich zu erkennen. Was gilt?
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Private Verkehrs-Sheriffs

Sie fühlen sich auf dem Beifahrersitz eines Autos recht wohl. Doch das ändert sich schnell. Der Fahrer stellt das Auto in einem Halteverbot ab. Ein Passant fotografiert das Auto, den Fahrer und Sie. Das Foto fügt er einer Anzeige bei. Müssen Sie sich das gefallen lassen?

Urteil des Europäischen Gerichtshofs

Die Bestimmung des Personenbezugs ist im Kontext des Einsatzes von KI, des Teilens von Daten nach dem Data Act und für die Nutzung von „As a Service“-Angeboten sowie auch für die Reichweite eines Auskunftsanspruchs von grundlegender Bedeutung. Der EuGH hat nun klargestellt: Der Personenbezug einer Information ist relativ zu bestimmen.

Mobilfunkvertrag und SCHUFA: Warum Anbieter Postpaid-Verträge melden – und weshalb das nicht unbedingt ein Grund zur Aufregung ist.
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Meldung bei einem neuen Handyvertrag

Jemand schließt einen „Postpaid-Mobilfunkvertrag“ ab. Der Telefonanbieter teilt diesen Vertragsschluss als „Positivmeldung“ an die SCHUFA mit. Darüber regt sich der Mobilfunkkunde maßlos auf. Zu Recht?

Wann ist die Haushalts-Ausnahme der DSGVO anwendbar? Damit beschäftigte sich das österreichische Bundesverwaltungsgericht.
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„Rosenkrieg“ von vier Jahren

Ein geschiedenes Paar hat eine gemeinsame Tochter. Die Mutter installiert auf dem Handy der Tochter die Ortungs-App „Pingo“. Darüber beschwert sich ihr Vater bei der österreichischen Datenschutzaufsicht. Er fühlt sich von seiner Ex verfolgt. Denn zumindest einmal hat sie die Tochter geortet, während sie bei ihm war.

Das Finanzamt muss bei einer anonyme Anzeige keine Auskunft über den Anzeigenerstatter geben.
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Weigerung des Finanzamts

Beim Finanzamt geht eine anonyme Anzeige ein. Sie führt zu einer „Kassen-Nachschau“ des Finanzamts vor Ort. Steuerliche Konsequenzen ergeben sich daraus nicht. Der betroffene Steuerpflichtige möchte wissen, was in der Anzeige stand. Muss das Finanzamt darüber Auskunft erteilen?

Videoüberwachung am Arbeitsplatz muss gut begründet sein, sonst drohen Bßgelder nach DSGVO.
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15.000 Euro Schadensersatz

34 Videokameras in einem Unternehmen halten sogar jeden Gang Richtung Toilette lückenlos in HD-Qualität fest. So geht das trotz Protest eines davon betroffenen Arbeitnehmers 22 Monate lang. Die Quittung: Er erhält 15.000 € Schmerzensgeld!

Auskunftsansprüche beschäftigter Personen (Teil 1)

Der Auskunftsanspruch nach Art. 15 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gehört zu den zentralen Betroffenenrechten – auch im Beschäftigungskontext. Diese zweiteilige Reihe vermittelt die Grundlagen und beleuchtet besondere Herausforderungen bei der praktischen Anwendung im Unternehmen.

Bewerbungsverfahren müssen vertraulich ablaufen. Ansonst drohen rechtliche Folgen.
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Unterlassungsanspruch und Schadensersatz

Bewerbungsverfahren müssen vertraulich ablaufen, sonst bewirbt sich bald niemand mehr. Welche rechtlichen Folgen hat es, wenn sich jemand aus der Personalabteilung nicht an diese Spielregeln hält? Der Europäische Gerichtshof (EuGH) gibt darauf einige Antworten.

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