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Ratgeber
29. April 2019

Das Löschkonzept – ein Beispiel

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Das Löschkonzept – ein Beispiel
Bild: iStock.com / Good_Stock
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Recht auf Löschung
Um seinen Löschpflichten nachkommen zu können, ist es notwendig, dass der Verantwortliche ein Löschkonzept erstellt, dokumentiert und umsetzt. Dieser Artikel gibt Tipps zum Aufbau eines solchen Konzepts.

Mitten im Block der Betroffenenrechte findet sich in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Artikel 17 mit seinem „Recht auf Löschung“, auch „Recht auf Vergessenwerden“ genannt.

Da liegt es nahe, zu denken, dass dies etwas ist, was die betroffene Person aktiv wahrnimmt. Wer so denkt, denkt nicht weit genug.

Das Recht auf Löschung

Schaut man sich Art. 17 DSGVO an, erweckt er zunächst den Eindruck, die betroffene Person müsse selbst von diesem Recht Gebrauch machen („Die betroffene Person hat das Recht … zu verlangen …“). Weiter heißt es: „der Verantwortliche ist verpflichtet“, was logischerweise den Gegenpart zu „hat das Recht“ darstellt.

Stefan Purder
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Verfasst von
Stefan Purder
Stefan Purder

Stefan Purder arbeitet seit vielen Jahren als betrieblicher und externer Datenschutzbeauftragter. In der Zeit, in der er nicht im Datenschutz aktiv ist, findet man ihn immer wieder in einer evangelischen Freikirche auf der Kanzel (www.gottesdienst-tv.de/).