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Datenpannen

Checkliste

Nicht jede Datenpanne ist meldepflichtig. Doch Fehlentscheidungen können gravierende Folgen haben. Unsere Checkliste „Handeln nach einer Datenpanne“ hilft, Meldepflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO sicher zu beurteilen.

Checkliste

Datenpannen passieren schnell – falsches Einschätzen wird teuer. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, Risiken früh zu erkennen, Vorfälle korrekt zu bewerten und Meldepflichten sicher zu erfüllen.

Kommentare in Word

Frau Meier erhält eine E-Mail von Frau Abele, die beim Projektpartner für die Koordination der Projekte zuständig ist. „Wie wir hörten, erwarten Sie ein Baby! Herzlichen Glückwunsch!“ Nett gemeint, doch Frau Meier ist irritiert. Wie konnte diese Nachricht nach draußen gelangen? Ein klarer Datenschutzverstoß!

Baby-on-board-Schilder können Kriminellen Türen öffenen.
Bild: Michael Herm / iStock / Getty Images Plus
„Woher wissen die das?“

Immer wieder liest oder hört man in den Medien von Betrugsversuchen: dem bekannten Enkeltrick, einer angeblich neuen Handynummer per WhatsApp oder den zahllosen weiteren Varianten des Missbrauchs persönlicher Daten. Viele nehmen solche Fälle zur Kenntnis, schütteln vielleicht noch den Kopf über die Leichtgläubigkeit der Opfer – und sind überzeugt, selbst niemals darauf hereinzufallen.

Akten im Keller

Manchmal schreibt die Digitalisierung ihre eigenen Weihnachtsgeschichten. Was eben noch sensible Gesundheitsakten waren, taucht plötzlich als festliche Dekoration wieder auf. Was ist passiert?

DP+
Bei einer Datenpanne gilt die Meldepflicht
Bild: Moor Studio / iStock / Getty Images
Als Datenschutzbeauftragte den Überblick behalten

Die Meldepflichten der DSGVO bei Datenschutzvorfällen kennen Verantwortliche und DSB mittlerweile sehr gut. Es resultieren jedoch aus anderen Rechtsgrundlagen ebenfalls Meldepflichten, die nicht allen Beteiligten geläufig sind. Solche meldepflichtigen Vorfälle führen teils auch zu Meldepflichten wegen Datenpannen.

Augen auf für Risiken im Alltag

Noch bevor es ins Firmengebäude geht, stolpern viele Datenschutz­beauftragte (DSB) über die ersten Datenschutzmängel. Oft reichen ­wenige Minuten aus, um typische Schwachstellen zu erkennen – im Außenbereich, am Eingang oder im Empfangsbereich. Die ersten zehn Minuten einer Begehung offenbaren meist mehr als gedacht.

Mitarbeiter hat am Laptop das E-Mail-Programm geöffnet.
Bild: Rawpixel / iStock / Getty Images Plus
Ausschluss aus dem Betriebsrat

Dass ein Betriebsratsvorsitzender auf Antrag des Arbeitgebers per Gerichtsbeschluss aus dem Betriebsrat ausgeschlossen wird, ist nur bei einer groben Pflichtverletzung möglich. Die Weiterleitung einer Mail mit einer umfangreichen Personalliste aus dem Betriebsratsbüro an den privaten Mailaccount ist als eine solche grobe Pflichtverletzung zu werten.

DP+
Beschäftigte gehen oft zu leichtfertig mit Passwörtern um. Unternehmen sollten deshalb nicht nur technische, sondern auch organisatorische Maßnahmen treffen, um für Datensicherheit und Datenschutz zu sorgen.
Bild: iStock.com/Cuong Nguyen Minh
Ein unterschätztes Sicherheitsproblem

Passwörter sind das Tor zu sensiblen Daten und Unternehmensgeheimnissen. Doch was nützen die besten Sicherheitsrichtlinien, wenn Mitarbeitende diese im Alltag nicht beherzigen?

Weiterleitung von Mails nach Hause – Rauswurf!
Bild: Design / iStock / GettyImages
Sogar bei einem Vorstandsmitglied

Dass jemand dienstliche Mails an seinen privaten Mailaccount weiterleitet, kommt immer wieder vor. Die Gründe dafür sind verschieden. Verboten ist es aber allemal. Ein Verstoß gegen dieses Verbot kann drastische Konsequenzen nach sich ziehen. Diese Erfahrung musste ein Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft machen.

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