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Podcast
01. Dezember 2021

Medien und Datenschutz | Podcast Folge 27

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Podcast datenschutz-praxis
5,00 (1)
Im Gespräch mit Thomas Fuchs
Das Medienprivileg ermöglicht z.B. Print-, TV- und Onlinemedien personenbezogene Informationen unter bestimmten Voraussetzungen für journalistische Zwecke zu verarbeiten. Medien können aber auch in ihren Aussagen selbst eine kritische Rolle für den Datenschutz spielen. Über beides sprechen wir mit Thomas Fuchs, dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit.

Vorerfahrungen und Kontaktpunkte

Thomas Fuchs bringt ein besonderes Vorwissen zu dieser Themenkombination mit. Bis vor kurzem war er Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein. Die Medienanstalten sind zuständig für die Zulassung und Aufsicht der privaten Radio- und Fernsehveranstalter. Unter anderem prüfen sie die Einhaltung von Werberegeln und Jugendschutz. Sie fördern Projekte zur Vermittlung von Medienkompetenz. Schon aus dieser Aufzählung der Themen und Medien ist die Nähe zum Datenschutz spürbar.

Medienprivileg

Thomas Fuchs, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Thomas Fuchs, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Medien nehmen im Datenschutz besondere Rollen ein: Für sie gilt zum einen ein eng umschränktes Sonderrecht, das sogenannte Medienprivileg,

durch das sie personenbezogene Informationen für journalistische Zwecke verarbeiten dürfen. Medien spielen aber auch durch ihre Berichterstattung über den Datenschutz eine Rolle, wenn beispielsweise der Datenschutz unhinterfragt als Verhinderer oder Täterschutz dargestellt wird.

Wir haben Thomas Fuchs unter anderem diese Fragen gestellt:

  • Was versteht man unter dem sogenannten Medienprivileg im Datenschutz?
  • Was muss ein normales Unternehmen im Gegensatz zur Presse bei Veröffentlichungen beachten?
  • Was dürfen Medien aus Datenschutzsicht nicht?
  • Stichwort Berichte über Straftaten, Skandale und andere Themen: Wie weit dürfen die Medien aus Datenschutzsicht gehen?
  • Wie sind die Grenzen eine Verdachtsberichterstattung?
  • Wie sieht es denn mit dem Recht auf Vergessenwerden bei Medienberichten aus?
  • Was gilt denn für Fotos bei Medien? Was müssen Unternehmen beachten, wenn man es vergleicht?
  • Halten Sie die Medien-Berichte über den Datenschutz für zu einseitig?
  • Liegen bei manchen Medienberichten Missverständnisse vor, wenn der Datenschutz als Verhinderer oder sogar als Täterschutz bezeichnet wird?
  • Was würden Sie sich von den Medien wünschen?
  • Was unterscheidet Ihre frühere Arbeit als Medienbeauftragter von Ihrer neuen Aufgabe? Was ist vergleichbar?
  • Können durch die Whistleblower-Aussagen zu Facebook auch für den Datenschutz Verbesserungen erreicht werden?
  • Wie wollen Sie den Datenschutz gegenüber den sozialen Plattformen einfordern im Sinne der Gleichbehandlung europäischer und deutscher Medien und Unternehmen gegenüber den Global Playern?
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