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27. Mai 2025

Wie lokale KI den Datenschutz gefährden kann

DP+
„Lokaler KI-Betrieb“ klingt sicher. Doch auch hier können Datenschutzrisiken bestehen, allein schon wegen der teils nicht nachvollziehbaren Angaben der KI-Anbieter zum Umgang mit den Daten der Nutzenden. Auch hier sind somit Datenschutz-Prüfungen erforderlich.
Bild: iStock.com/style-photography
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Neue Anwendungsfälle für die Datensicherheit (Teil 5)
Für den Datenschutz erscheint es vorteilhaft, wenn eine künstliche Intelligenz (KI) nicht in der Cloud, sondern lokal auf dem eigenen Endgerät läuft. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass dabei neue Risiken für den Datenschutz entstehen und die Datensicherheit gefährdet sein kann.

In zahlreichen Bereichen wünschen sich die Menschen den Einsatz von KI. Eine deutliche Mehrheit befürwortet die KI-Nutzung bei der Cybersicherheit (80 %), so eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom, nachzulesen unter ­https://ogy.de/lfav.

KI gilt aber auch als mögliche Bedrohung, gerade für den Datenschutz. In der Cybersicherheit kann man kaum auf KI verzichten. Zu groß ist der Fachkräftemangel, zu vielfältig sind die Cyberbedrohungen. Da erscheint es als sinnvoller Weg, KI lokal zu nutzen und nicht aus der Cloud zu beziehen, um Cyberattacken auf Endgeräte besser erkennen und abwehren zu können.

Beispiele für AI on Device

Nun ist lokale KI, auch „AI on Device“ genannt, keine Zukunftsmusik, sondern bereits auf vielen Endgeräten zu finden. Beispiele sind die iPhones von Apple (­https://ogy.de/blf1) oder auch Samsung-Smartphones. So erklärt Samsung: „In einer Welt, in der KI-gestützte Erlebnisse eine große Rolle spielen, wissen wir, dass nicht jeder Cloud-basierte KI nutzen möchte. Für manche ist es wichtig, Daten auf dem Gerät zu speichern“ (https://ogy.de/cfb4).

Lokale KI kommt bereits für die Datensicherheit auf den Endgeräten zum Einsatz – ein Umstand, den Datenschutzbeauftragte (DSB) genau betrachten sollten.

Datensicherheit auf Basis lokaler KI

Zu den Funktionen, die KI für die Datensicherheit leistet, gehört es, die Bedrohungen und Schwachstellen zu erkennen sowie auf verdächtige Aktivitäten (Anomalien) automatisiert zu reagieren, die Anzeichen für Attacken sein können. Ebenso kann eine Security-Lösung per KI Betrugsvers…

Oliver Schonschek
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Verfasst von
Oliver Schonschek
Oliver Schonschek
Oliver Schonschek ist freiberuflicher News Analyst, Journalist und Kommentator, der sich auf Sicherheit, Datenschutz und Compliance spezialisiert hat. Er schreibt für führende Medien, ist Herausgeber und Autor mehrerer Lehrbücher.
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