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Analyse
08. Januar 2020

Tracking auf Websites – darauf kommt es bei der Interessenabwägung an

DP+
Tracking auf Websites – darauf kommt es bei der Interessenabwägung an
Bild: iStock.com / Yuri_Arcurs
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Alternativen zur Einwilligung
Für viele Verantwortliche klingt die Interessenabwägung wie ein Freifahrtschein zur Datenverarbeitung. Das gilt insbesondere beim Einsatz von Tracking-Tools auf Websites und bei Apps. Doch wer hier nicht sorgfältig prüft, dem kann das schnell zum Verhängnis werden.

Welche Rechtsgrundlage eignet sich dafür, das Tracking von Nutzern zu rechtfertigen?

Einwilligung

Die Anforderungen an eine wirksame Einwilligung sind – zumindest in der Theorie – nicht über die Maßen hoch. Die Datenverarbeitung darf erst beginnen, wenn der Nutzer vorab in informierter Weise seine Einwilligung freiwillig erteilt hat.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Consent-Management-Tools auf dem Markt, die es dem Verantwortlichen erleichtern, die Anforderungen auch technisch umzusetzen.

Kristin Benedikt
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Verfasst von
Kristin Benedikt
Kristin Benedikt

Kristin Benedikt ist seit April 2020 Richterin am Verwaltungsgericht Regensburg. Zuvor leitete sie von 2015 bis 2020 den Bereich Internet beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht.

In dieser Funktion koordinierte sie u.a. Prüfungen zu Themen wie SmartTVs, Wearables oder Sprachassistenten. Darüber hinaus ist sie Referentin und Autorin zahlreicher Beiträge zur DSGVO und ePrivacy-VO. Zudem ist Frau Benedikt ausgebildete Wirtschaftsmediatorin.