Digitale Souveränität der EU
So geht die Studie methodisch vor
Im Zentrum der Studie stehen die folgenden drei Kernfragen (S. 20):
- Wie groß ist das Ausmaß der Abhängigkeit von Software- und Cyber-Technologien aus Drittstaaten und wo gäbe es europäische Alternativen?
- Welche Risiken sind mit vorhandenen Abhängigkeiten verbunden?
- Welche Strategien können das Ziel unterstützen, vorhandene Abhängigkeiten zu verringern?
Die Studie arbeitet stark faktenorientiert. Das zeigt sich schon daran, dass sie als vorrangige Erkenntnisquelle öffentlich zugängliche Daten nutzt (S. 21). Dabei wertet sie auch europaweite Ausschreibungen aus. Ergänzend stützt sie sich auf Befragungen fachlich qualifizierter Persönlichkeiten und Organisationen (siehe die entsprechende Liste in Anhang 2, S. 180).
Im Mittelpunkt der Studie stehen Abhängigkeiten bei „Software-Technologie“. Darunter versteht sie die nicht-physischen Komponenten eines Computersystems (S. 21). Da Software und Hardware jedoch der Natur der Sache nach zusammengehören, bezieht sie auch Hardware-Abhängigkeiten mit ein (S. 22).
Das beschreibt der „Digital Stack“
Um alle…