Weniger Cookie-Banner, Neues bei Google Street View, Datenschutz im Informatikunterricht und ein KI-Leitfaden für kleine Organisationen: In unserer neuen Podcast-News-Folge ist thematisch einiges los. Außerdem geht es um den richtigen Umgang mit Informationen zu IT-Sicherheitslücken, eine aktuelle Cyberattacke auf Hotel-Datenbanken und weitere Meldungen rund um Datenpannen und Cybercrime.
Unternehmen pflegen dieselben Informationen häufig mehrfach: im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO, im IT-Asset-Inventar und künftig zusätzlich in Übersichten zu eingesetzten KI-Systemen. Für Datenschutzbeauftragte bedeutet das vor allem eines: hoher Abstimmungsaufwand und die Gefahr widersprüchlicher Dokumentationen. Ein gemeinsames Inventar kann Doppelarbeit vermeiden, ohne die unterschiedlichen rechtlichen Anforderungen zu vermischen.
Ein gemeinsames Inventar für Verarbeitungstätigkeiten, IT-Assets und KI-Systeme reduziert Doppelarbeit und widersprüchliche Dokumentationen – unsere Checkliste zeigt, wie sich die unterschiedlichen Anforderungen sinnvoll zusammenführen lassen.
Die Frage wirkt merkwürdig, aber ein Oberlandesgericht musste sich ernsthaft damit auseinandersetzen: Angenommen, ein Chatbot ist so programmiert, dass er sehr autonom handeln kann. Ist derjenige, der ihn einsetzt, dann für wettbewerbswidrige falsche Behauptungen des Chatbot überhaupt verantwortlich?
Wie personenbezogene Daten schützen, wenn der einfache Passwortschutz nicht ausreicht? Dafür bieten sich Verfahren der Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Doch Vorsicht: Auch diesen verstärkten Zugangsschutz haben Angreifer schon geknackt. Was bedeutet das für den Datenschutz? Und was hat es mit Phishing-resistenter Zwei-Faktor-Authentifizierung auf sich?
Die „Stuttgarter Impulse“ sollen den Datenschutz praxisnäher und effizienter gestalten. Doch was steckt hinter den Vorschlägen der Datenschutzaufsichtsbehörden und welche Änderungen sind überhaupt möglich? Der Podcast fragt nach – diesmal bei dem Präsidenten des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht.
Das Project Silica soll die Langzeitspeicherung von Daten in Glas vereinfachen und verspricht eine hohe Haltbarkeit des Speichermediums. Doch wie lassen sich bei Glas mögliche Löschansprüche umsetzen?
Nicht nur die Datenrisiken und die digitalen Technologien wandeln sich, auch das menschliche Verhalten im Umgang mit Daten und IT. Lesen Sie, wie Sie diesen Trend bei den Inhalten Ihrer Datenschutzschulungen berücksichtigen.
Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) hat seine europaweite Prüfaktion im Rahmen des „Coordinated Enforcement Framework“ (CEF) zum Recht auf Löschung abgeschlossen und konkrete Empfehlungen für die Praxis formuliert.
Jemand ist verdächtig, das Urheberrecht eines anderen verletzt zu haben. Ein Gericht verpflichtet ihn, einem Sachverständigen das Passwort für die dabei benutzten Geräte herauszugeben. Das tut er aber nicht. Daraufhin verhängt das Gericht gegen ihn ein Zwangsgeld von 2.500 €, ersatzweise einen Tag Zwangshaft je 500 €.