Strategien für externe Datenschutzbeauftragte
Unabhängig davon, ob sich gesetzliche Vorgaben ändern oder nicht, bleibt Datenschutz ein grundlegendes Thema für Unternehmen. Dennoch könnte eine Einschränkung der Benennungspflicht dazu führen, dass einige Unternehmen ihre Datenschutzberatung überdenken.
Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig den Verlust von Kunden. Vielmehr kann es für externe Datenschutzbeauftragte auch eine Chance sein, weitere Märkte zu erschließen und die eigene Rolle neu zu definieren. Wer sich frühzeitig auf Veränderungen vorbereitet, kann gezielt neue Geschäftsfelder auftun und die eigene Position als Expertin oder Experte stärken.
Doch wie kann diese Anpassung konkret aussehen? Ein wichtiger Ansatzpunkt für dieses Vorhaben ist eine gezielte Zielgruppenstrategie.
Neuausrichtung der Zielgruppenstrategie
Eine der wichtigsten Überlegungen für externe DSB ist die Frage, welche Zielgruppen in Zukunft weiterhin auf professionelle Datenschutzberatung angewiesen sein werden. Hier bieten sich insbesondere größere Unternehmen an, ebenso regulierte Branchen wie
- der Finanzsektor,
- das Gesundheitswesen oder
- die Sozialbranche.
Diese Organisationen haben häufig komplexe Datenschutzanforderungen und werden auch in Zukunft spezialisierte Beratung benötigen. Auch international tätige Unternehmen, die EU-weit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unterliegen, zählen selbstverständlich weiterhin zur potenziellen Klientel.
Zusätzlich kann es sinnvoll sein, Kooperationen mit IT-Dienstleistungsunternehmen, Steuerberatungen und Anwaltskanzleien einzu…