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Analyse
28. September 2020

Was geht trotz „Schrems II“ auch künftig?

DP+
Was geht trotz „Schrems II“ auch künftig?
Bild: Stock.com / Stadtratte
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Datenübermittlung in Drittländer
Die EuGH-Entscheidung „Schrems II“ hat den Privacy Shield über Nacht gekippt. Das führt zu der Frage, welche Wege noch offen­bleiben, um personenbezogene Daten rechtssicher in die USA zu übermitteln. Die Möglichkeiten hierfür sind recht begrenzt.

Die Entscheidung „Schrems II“ zwingt dazu, alle Datenübermittlungen in die USA auf den rechtlichen Prüfstand zu stellen (siehe Ehmann, Datenschutz PRAXIS 09/2020, Seite 1).

Anforderungen der Rechenschaftspflicht

Das gilt auch dann, wenn sie in der Vergangenheit nicht oder nicht ausschließlich auf die rechtliche Basis des Privacy Shield gestützt waren. Denn „Schrems II“ enthält fundamentale Aussagen, die nicht nur für den Privacy Shield von Bedeutung sind.

Deshalb stellt sich für alle Datenübermittlungen in die USA die akute Frage, ob sie rechtmäßig erfolgen (Art. 5 Abs. 1 Buchst. a DSGVO). Der Verantwortliche muss jederzeit nachweisen können, dass dies der Fall ist (Art. 5 Abs. 2 DSGVO).

Dr. Eugen Ehmann
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Verfasst von
Dr. Eugen Ehmann
Dr. Eugen Ehmann

Dr. Eugen Ehmann ist ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet des Datenschutzes in Unternehmen und Behörden. Er ist Herausgeber eines renommierten DSGVO-Kommentars und Autor zahlreicher Beiträge in der Datenschutz PRAXIS sowie in vielen weiteren Datenschutz-Veröffentlichungen. Außerdem moderiert er seit 2003 den Datenschutz-Kongress IDACON.

Seit dem 1. Januar 2019 ist Dr. Ehmann Regierungspräsident von Unterfranken. Neben dem Datenschutz beschäftigt er sich unter anderem mit Fragen des Melde-, Pass- und Staatsangehörigkeitswesens. Zudem ist Eugen Ehmann Lehrbeauftragter für Recht und Internet sowie Prüfer bei der Ersten Juristischen Staatsprüfung. Er ist Mitglied des Rechtsausschusses der Bayerischen Krankenhausgesellschaft.