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29. Oktober 2019

Künstliche Intelligenz (KI) in der Personalabteilung

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Künstliche Intelligenz (KI) in der Personalabteilung
Bild: iStock.com / AndreyPopov
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Digitalisierung und Datenschutz
Algorithmen wählen den neuen Mitarbeiter aus, ein Chatbot führt Vorstellungsgespräche – das alles gibt es bereits. Unternehmen versprechen sich davon Vorurteilsfreiheit und mehr Effizienz. Allerdings sind noch viele Datenschutz-, Haftungs- und Ethikfragen offen.

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein umfassender Begriff für Anwendungen, bei denen Maschinen menschen-ähnliche Intelligenzleistungen erbringen. Dazu gehören z.B. Lernen, Urteilen und Probleme lösen.

Eine KI-Anwendung ist ein System, das mittels Algorithmen, analytischen Werkzeugen und Verfahren des maschinellen Lernens (ML – Machine Learning) umfangreiche Daten erfassen, Muster und Zusammenhänge erkennen und Trends hochrechnen kann.

Im Personalbereich lassen sich solche Anwendungen für die Bewerberauswahl, die Frage, wer am besten für eine Führungsposition geeignet ist und für das Leistungsmanagement einsetzen.

Die Grundidee ist, von vorhandenen Daten auf das zukünftige Verhalten und das Potenzial eines Mitarbeiters zu schließen.

Diese Tools gibt es bereits

KI ist derzeit für die Personalauswahl noch nicht in großem Umfang im Einsatz.

Es gibt allerdings schon einige KI-Anwendungen, die es Unternehmen erleichtern, neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Dazu gehört z.B. „LogOn“, eine Software, die Karrierewebseiten wie Xing oder LinkedIn nach geeigneten Kandidaten durchsucht und Empfehlungen abgibt, wie sich solche Kandidaten als Mitarbeiter gewinnen lassen.

Dabei analysiert diese Software das Gesamtbild an Berufserfahrungen und Fähigkeiten.

Bisher war nur die Suche allein nach einer bestimmten Berufsbezeichnung üblich. Unternehmen müssen dadurch keine teuren Annoncen schalten und unzählige Bewerbungsunterlagen durchsehen.

„Robot Vera“ des russischen Start-ups Stafory setzen derzeit fast ausschließlich Unternehmen in Russland ein.

Die Anwendung übernimm…

Andrea Gailus
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Verfasst von
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Andrea Gailus
Rechtsanwältin Andrea Gailus ist in eigener Anwaltskanzlei tätig und befasst sich neben dem Zivilrecht schwerpunktmäßig mit IT- und Datenschutzrecht.
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