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Analyse
21. Juli 2020

Die deutsche Corona-Warn-App

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Die deutsche Corona-Warn-App
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Data Protection by Design
Das Projekt „Corona-Warn-App“ ist ein Paradebeispiel dafür, dass 100 % Funktionalität (= schnelle Nachverfolgung von Infektionskontakten) zugleich mit einem hohen Maß an Datenschutz möglich ist.

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Das neuartige Coronavirus kann ansteckend sein, bevor die infizierte Person auch nur leichteste Symptome entwickelt. Manche Personen haben keine Symptome und werden eher zufällig durch Reihentestungen entdeckt. Das verursacht eine erhöhte Ansteckungsrate.

Baustein zur Eindämmung

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass infizierte Menschen sich in Quarantäne begeben. Neben der manuellen Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter und ausreichenden Testkapazitäten gilt die Kontakt-Nachverfolgung durch eine App als möglicherweise bedeutender Baustein, um das Infektionsgeschehen einzudämmen (siehe https://ogy.de/studie-uni-oxford).

Tracing

Der Begriff „Tracing“, zu Deutsch „Ablaufverfolgung“, war bislang eher aus der IT-Technik für die Protokollierung von Systemereignissen bekannt. Geht es darum, Infektionskontakte nachzuverfolgen, suggeriert der Begriff eine Nähe zum „Tracking“.

Andreas Sachs
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Verfasst von
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Andreas Sachs

Andreas Sachs ist Vizepräsident des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht (BayLDA). Darüber hinaus leitet er das Referat Technischer Datenschutz und IT-Sicherheit beim BayLDA.