Analyse
/ 03. April 2017

Pseudonymisierung in der DSGVO

Der Pseudonymisierung kommt in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eine deutlich höhere Bedeutung zu, als dies gegenwärtig im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) der Fall ist. Zum einen handelt es sich bei der Pseudonymisierung um eine zentrale technische und organisatorische Sicherungsmaßnahme, die die DSGVO wiederholt in unterschiedlichem Zusammenhang erwähnt. Darüber hinaus kann die Anwendung von Pseudonymisierungstechniken erheblichen Einfluss auf die Zulässigkeit einer Verarbeitung personenbezogener Daten haben.

Eine Pseudonymisierung personenbezogener Daten bewirkt im Vergleich zur Verwendung von Klardaten einen erhöhten Schutz der Rechte und Freiheiten der Betroffenen. Die Pseudonymisierung stellt daher in der Systematik der DSGVO eine zentrale technische und organisatorische Maßnahme dar, die Art. 32 Abs. 1…

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