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Praxisbericht
15. Mai 2018

Umfassende Berichtigung der DSGVO

DP+
Umfassende Berichtigung der DSGVO
Bild: iStock.com / Lamaip
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Knapp vor dem 25. Mai 2018
„Nicht ernsthaft, oder?“ So lautete ein noch halbwegs freundlicher Kommentar zu einem Dokument, das alle Sprachfassungen der DSGVO umfassend korrigiert. Und dies wenige Tage, bevor die DSGVO ab 25. Mai 2018 allgemein gilt. Geht so etwas überhaupt? Und welche praktischen Schwierigkeiten ergeben sich daraus?

Die EU hat inzwischen nicht weniger als 24 offizieller Amtssprachen (siehe die Auflistung unter http://ogy.de/wiki-Amtssprachen-EU). Alle Rechtsakte – und damit auch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – sind in sämtlichen 24 Amtssprachen offiziell im EU-Amtsblatt veröffentlicht.

Wer dafür ein praktisches Beispiel sehen will, sollte die DSGVO einmal hier im EU-Amtsblatt aufrufen: http://ogy.de/DSGVO-Amtsblatt. In der Querspalte „Verfügbare Sprachen und Formate“ lassen sich alle Sprachfassungen direkt anklicken.

Gleicher Rang aller 24 Amtssprachen

Sämtliche Sprachfassungen sind rechtlich gleichwertig. Dies bedeutet: Keine Amtssprache hat irgendeinen Vorrang vor den anderen Amtssprachen.

Dr. Eugen Ehmann
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Verfasst von
Dr. Eugen Ehmann
Dr. Eugen Ehmann

Dr. Eugen Ehmann ist ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet des Datenschutzes in Unternehmen und Behörden. Er ist Herausgeber eines renommierten DSGVO-Kommentars und Autor zahlreicher Beiträge in der Datenschutz PRAXIS sowie in vielen weiteren Datenschutz-Veröffentlichungen. Außerdem moderiert er seit 2003 den Datenschutz-Kongress IDACON.

Seit dem 1. Januar 2019 ist Dr. Ehmann Regierungspräsident von Unterfranken. Neben dem Datenschutz beschäftigt er sich unter anderem mit Fragen des Melde-, Pass- und Staatsangehörigkeitswesens. Zudem ist Eugen Ehmann Lehrbeauftragter für Recht und Internet sowie Prüfer bei der Ersten Juristischen Staatsprüfung. Er ist Mitglied des Rechtsausschusses der Bayerischen Krankenhausgesellschaft.