18. August 2014 - Authentifizierung

Biometrie: Bezahlen per Fingerabdruck

Zusätzlich zum Passwortschutz wünschen sich viele Bundesbürger bei Online-Zahlungen weitere Sicherheitsmaßnahmen, etwa auf Basis biometrischer Verfahren.

Die Iris ist ein eindeutiges Erkennungsmerkmal und lässt sich zur Identifizierung einsetzen Zahlen per Biometrie: Die Iris ist ein eindeutiges Erkennungsmerkmal und lässt sich zur Identifizierung einsetzen (Bild: Nazariy Kryvosheyev/pixelio.de)

Laut einer von Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris durchgeführten Umfrage unter rund 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland halten viele Menschen den Passwort-Schutz bei bargeldlosen Zahlungen für unzureichend. Als zusätzlichen Schutz kann sich jeder zweite Befragte den Einsatz biometrischer Verfahren etwa per Fingerabdruck- oder Iris-Scan vorstellen, um Zahlungen abzusichern.

Favorit der Befürworter biometrischer Erkennungsverfahren ist die zusätzliche Authentifizierung per Fingerabdruck – 64 Prozent würden Zahlungen gerne ‚händisch‘ absichern. Etwa mehr als die Hälfte (54 Prozent) kann sich vorstellen, Iris-Scans einzusetzen. Immerhin jeder Achte (12 Prozent) möchte dafür das eigene Stimmenprofil verwenden, jeder Neunte (11 Prozent) sogar die Herzschlagrate.

Vor allem ältere Verbraucher interessieren sich für solche biometrischen Zugangskontrollsysteme. Drei Viertel der 50- bis 64-jährigen Befürworter würden den Fingerabdruck zur Kontrolle beim Bezahlen einsetzen, 61 Prozent der Personen ab 65 Jahren den Iris-Scan.

Hintergründe zu biometrischen Verfahren liefert unter anderem der Artikel Stimme, Herzschlag, Tippverhalten: Wirklich ein Passwort-Ersatz? hier auf datenschutz-praxis.de.

fgo

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