17. November 2013 - Google Transparenzbericht

Zahl der Anfragen stark gestiegen

Google hat seinen Transparenzbericht für das erste Halbjahr 2013 veröffentlicht: Trend: Behörden wollen immer häufiger auf Nutzerdaten zugreifen.

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Der Transparenzbericht weist die offiziellen Auskunftsersuchen aus (Bildquelle: Google).

Auch die gibt es noch: Während zur Datensammelleidenschaft der Nachrichtendienste immer neue Details ans Tageslicht kommen, wird staatlicherseits in geringerem Maße durchaus auch der legale Weg genutzt, um an Benutzerdaten zu gelangen und offiziell eine Anfrage an Betreiber von Internet-Services gestellt. Entsprechende Zahlen für die ersten sechs Monate des Jahres 2013 hat Google jetzt in Form eines Transparenzberichts vorgelegt.

Laut diesen Daten hat sich die Neugier staatlicher Stellen deutlich vergrößert. Wurden im ersten Bericht, der das zweite Halbjahr 2009 erfasste, noch etwa 12.000 Anfragen registriert, so waren es in den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres mehr als doppelt so viel, nämlich rund 26.000. Von diesen Anfragen waren laut Google mehr als 42.000 Benutzerkonten betroffen.

Die aktivsten Behörden kamen dabei aus den USA – sie schafften es auf fast 11.000 Auskunftsbegehren, wobei sie in 83 Prozent der Fälle auch die gewünschten Daten erhielten. Deutschland findet sich hinter Indien (rund 2.700 Anfragen) auf dem dritten Platz mit 2.311 Anfragen zu 3.079 Anwenderkonten. Hiervon wurden allerdings nur in 48 Prozent der Fälle vonseiten Googles auch Daten weitergegeben.

(17.11.2013/fgo)

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