19. Oktober 2011 - Malware

Windows XP am stärksten von Malware bedroht

Microsoft stellt die aktuelle „Analyse zur IT-Sicherheit“ mit einer Übersicht über Software-Sicherheitslücken und Exploits in der ersten Jahreshälfte 2011 vor.

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Windows XP wird am häufigsten infiziert (Foto: Microsoft)

Fast jede zweite Infektion eines Rechners wird durch falsche Benutzereingaben ausgelöst. Das berichtet Microsoft in seiner aktuellen „Analyse zur IT-Sicherheit“ für die erste Jahreshälfte 2011. Hingegen erfolgen nur noch 5,6 Prozent aller Infektionen mit Schadsoftware durch Sicherheitslücken.

Weniger Schaden über USB-Speichersticks

Zurückgegangen ist auch die Infektion durch infizierte USB-Speichermedien. Hierfür ist die USB-Autorun-Funktion verantwortlich, die von Microsoft im Februar dieses Jahres durch ein Update ausgeschaltet wurde. Sie ist immerhin noch für 26 Prozent der Infektionen verantwortlich.

XP führt die Betriebssysteme an

Auch diesmal waren die Infektionsraten bei neueren Betriebssystemen und Service Packs wieder durchgehend niedriger als bei älteren Versionen. Windows 7 und Windows Server 2008 R2 zeichnen sich durch eine besonders niedrige Infektionsrate aus. Windows XP wird hingegen sechsmal so oft infiziert wie das aktuelle Windows 7 SP 1.

Mehr zum Thema: Malware

Den Bericht „Analyse zur IT-Sicherheit“ (PDF) kann man auf der Webseite von Microsoft herunterladen.

19.10.2011 (Microsoft/BM)

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