28. Juli 2015 - Information des BayLDA

Werbung: Was ist erlaubt und was nicht?

Ein neues Merkblatt des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht (BayLDA) informiert kompakt und allgemein verständlich darüber, welche Art persönlicher Werbung per Briefpost, Telefon oder E-Mail zulässig ist.

Personalisierte Werbung per E-Mail ist ohne Einwilligung meist nicht erlaubt Personalisierte Werbung per E-Mail ist ohne Einwilligung des Adressaten meist nicht erlaubt (Bild: Devonyu / iStock / Thinkstock)

Das Bayerische Landesamt Datenschutzaufsicht (BayLDA) hat einen vierseitigen Flyer zur Datenverwendung für persönliche Werbung zusammengestellt. Er soll sowohl Unternehmen, Vereine und Gewerbetreibende als auch Privatpersonen darüber informieren, welche Werbeadressierungen nach Datenschutz- und Wettbewerbsrecht zulässig sind.

So ist laut BayLDA Werbung per Briefpost auch ohne Einwilligung des Adressaten fast immer zulässig, solange kein entsprechender Widerspruch vorliege. Dagegen sei für Werbung bei Verbrauchern per Telefon, E-Mail oder SMS häufig eine ausdrückliche Einwilligung erforderlich.

Ausführlicher wird das Thema personalisierte Werbung im 14-seitigen Dokument Anwendungshinweise der Datenschutzaufsichtsbehörden zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung  von personenbezogenen Daten für werbliche Zwecke des Arbeitskreises der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder aufgegriffen, das ebenfalls online verfügbar ist. Dieser Leitfaden bietet eine gute Orientierung bei der Auslegung der für die Werbewirtschaft bedeutsamen und für die Betroffenen nicht immer leicht zu verstehenden Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes.

fgo

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