11. März 2011 - Reporter ohne Grenzen

Welttag gegen Internet-Zensur 2011

Am 12.03.2011 veranstaltet die Presseorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) zum dritten Mal den „Welttag gegen Internet-Zensur“. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen initiiert, um auf Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen.

Datenschutzbeauftrager und Administrator (Bild: vasabii / iStock / Thinkstock)

Das Internet schafft neue Räume für den Austausch von Ideen und Informationen und entwickelt sich so in vielen Ländern zu einer Kraft der Freiheit.

Immer mehr Regierungen reagierten darauf mit einer verschärften Online-Überwachung, um kritische Blogger, Online-Journalisten und Internetnutzer von der Meinungsäußerung abzuhalten, beklagt die Presseorganisation Reporter ohne Grenzen.

Rund 120 Blogger und Online-Aktivisten seien zudem derzeit weltweit in Haft, weil sie im Internet ihre Meinung frei geäußert haben.

Bericht zu „Feinden des Internets“

Um diesen Notstand zu belegen, präsentiert Reporter ohne Grenzen am 12. März 2011 einen Bericht mit dem Titel „Feinde des Internets“. Darin werden Staaten mit massiver Online-Überwachung benannt und deren aktuelle Kontroll- und Zensurmaßnahmen im World Wide Web umfassend dargestellt.

Der Bericht wird auch auf die jüngsten Ereignisse in Tunesien und Ägypten und die Rolle des Internets bei den Protesten und der Verbreitung von Nachrichten eingehen, berichtet die Organisation.

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11.03.2011 (ROG/bm)

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