11. Juni 2014 - TRANSPARENZBERICHT

Vodafone informiert über offizielle Abhörmaßnahmen

Vodafone hat einen Report veröffentlicht, der dokumentiert, in welchen Ländern sich staatliche Stellen das Recht nehmen, Telefongespräche mitzuhören.

Quelle: Vodafone Vodafone hat einen Transparenzbericht zu Regierungsanfragen veröffentlicht (Bildquelle: Vodafone).

Der britische Telekommunikationsanbieter Vodafone, der weltweit in 29 Ländern Telefonleistungen anbietet, hat in einem umfangreichen Transparenzbericht namens „Law Enforcement Disclosure Report“ zusammengefasst, in welchen Staaten er Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten den Zugang zu Telefongesprächen seiner Kunden gewähren muss.

In manchen nicht namentlich genannten Ländern, so Vodafone, hätten Behörden sogar das Recht, sich direkt in die Vodafone-Netze einzuklinken, um Telefongespräche abzuhören und mitzuschneiden. Deutschland gehöre wie die meisten Länder aber nicht dazu. Standard sei, dass gezielte Überwachungen angeordnet werden müssten.

Weiterhin betont das Unternehmen, dass es genau prüfe, ob Anfragen den geltenden Gesetzen entsprächen. Sei dies nicht der Fall, würden diese grundsätzlich ablehnt. Meist seinen hierfür Verfahrensmängel oder aber fehlende rechtliche Befugnisse die Gründe.

Vodafone verfolgt mit der Veröffentlichung der Informationen zu Abhörmaßnahmen in den einzelnen Ländern nach eigenen Angaben das Ziel, seine Situation als Telekommunikationsanbieter darzustellen in der Öffentlichkeit hierfür Verständnis zu wecken.

(10.06.2014/fgo)

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