24. Juli 2012 - Mobile Computing

Verbesserungen des Datenschutzes bei Apple iOS

Bei Apple iOS, dem Betriebssystem z.B. für iPhone und iPad, standen bisher stets einige Punkte in bezug auf die Behandlung der Privatsphäre in der Kritik, etwa schnüffelnde Apps. Mit der neuen Version des Betriebssystems kündigen sich nun anscheinenend Verbesserungen an.

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Apple soll mit iOS 6 die Neugier seiner Apps gezügelt haben (Bild: Thinkstock)

Neugierige Apps

Bekannt ist, dass viele iOS-Applikationen ohne weitere Rückfrage beim Benutzer Informationen abrufen und verarbeiten. Bitdefender verweist etwa darauf, dass rund 41 % aller überprüften Apps den Standort des Benutzers ohne weitere Rückfrage versenden.

Zusätzlich greift jede fünfte iOS-App ungefragt auf die Adressbücher zu, und jede dritte App speichert die Daten unverschlüsselt.

Datenschutzverbesserungen in iOS 6

BGR (Boy Genius Report) hat jetzt allerdings Informationen zum neuen Betriebssystem iOS 6 veröffentlicht. Dem Dokument von BGR sind Tendenzen zu entnehmen, die auf eine Verbesserung beim Datenschutz hindeuten.

So sollen Apps vor dem ersten Zugriff auf persönliche Daten wie Adressbuch oder Standort vom Benutzer eine Zustimmung einholen müssen. Diese gilt dann allerdings für diese App auch zukünftig. Zusätzlich gibt es in iOS 6 für Kalender, Erinnerungen, Kontakte und Photos verbesserte Kontrollmöglichkeiten über die Einstellungen des Geräts.

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Apple geht also in die richtige Richtung. Weitere Verbesserungen sind aber durchaus möglich. Beispiele hierfür wären die Beschränkung der Gültigkeitsdauer der Erlaubnis, auf Daten zuzugreife,n oder auch das verschlüsselte Speichern von Daten.

(23.07.2012/fgo)

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