6. April 2013 - Smartphones

Unterwegs mit ungeschützten Daten

Viele Smartphone-Besitzer speichern private Informationen auf ihren Mobilgeräten, verzichten dabei aber gänzlich selbst auf einen Basisschutz durch PIN oder Passwort.

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Immer häufiger findet Schadsoftware ihren Weg aufs Mobilgerät (Bildquelle: Symantec).

Laut einer Studie von Symantec  nutzen 69 Prozent der europäischen Benutzer von Mobilgeräten ihr Smartphone, um private Informationen zu speichern und abzurufen. Allerdings schützen mehr als ein Drittel der Befragten ihre sensiblen Daten nicht durch einen PIN oder Passwort. Auch gaben drei von zehn Anwendern an, ihr mobiles Gerät bereits einmal verloren zu haben oder  Opfer eines Diebstahls geworden zu sein.

Mobile Arglosigkeit

Einer von zehn Befragten ist laut eigenen Aussagen bereits Opfer mobiler Internetkriminalität geworden. Dennoch kümmert sich der durchschnittliche europäische Konsument nur wenig um die Sicherheit seines Mobilgeräts: Zwei von fünf Nutzern gaben an, Apps nicht immer aus den offiziellen Marktplätzen herunterzuladen.

Mehr als ein Drittel greift zudem nicht auf sichere Bezahlsysteme zurück, wenn über das Smartphone oder Tablet eingekauft wird. Dadurch sind sensible Daten wie etwa Kreditkarteninformationen gefährdet.

Dies gilt auch bei kostenlosen und ungesicherten W-LAN Hot Spots. Obwohl sich annähernd die Hälfte der Nutzer über die möglichen Gefahren bewusst ist, wählen sich 62 Prozent dennoch regelmäßig ein, um etwa private E-Mails abzurufen. Mehr als jeder Fünfte greift über ungesicherte öffentliche Netzwerke sogar auf seine Bankdaten zu.

(06.04.2013/fgo)

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