15. Oktober 2013 - Mobile Endgeräte

Unternehmen unterschätzen das Gefährdungspotenzial

Viele deutsche Unternehmen stufen die Sicherheitsrisiken beim beruflichen Einsatz von Smartphones und Tablets eher gering ein.

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Mobile Endgeräte finden immer häufiger der Weg ins Unternehmen (Bildquelle: Intel).

Smartphones und Tablets gehören in Unternehmen häufig zur Standardausstattung. Entsprechend befinden sich auf vielen dieser Geräte auch sensible Firmendaten wie Kundenadressen, Dokumente oder Kalkulationen.

Um herauszufinden, wie deutsche  Unternehmen die Gefahren für diese Geräte und somit für ihre Daten einschätzen, hat G Data im Rahmen seiner „Mobile Device Management Studie 2013“ Ansprechpartner in 4.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen mit einer Mitarbeitergröße zwischen 51 und 200 Mitarbeitern zum Umgang mit mobilen Endgeräten befragt.

Das Ergebnis: Nur sechs von zehn Firmen sehen generelle Sicherheitsrisiken durch die Nutzung von Mobilgeräten. In der Folge sieht gut ein Drittel der befragten Unternehmen den Einsatz von Sicherheitssoftware als unwichtig an; nur 68 Prozent der Unternehmen haben eine Sicherheitslösungen auf Firmen-Smartphones und –Tablets installiert.

Die höchsten Risiken sehen die Befragten nicht in Schad-Software, die den Weg auf das mobile Endgerät findet und dort möglicherweise Daten, Passwörter oder andere sensitive Informationen kopiert, sondern in einem Geräteverlust: 83 Prozent der Unternehmen gehen in diesem Fall von einer Schadenswahrscheinlichkeit aus. Der Einsatz einer Sicherheitslösung, die beispielsweise das Löschen der gesamten gespeicherten Daten bei Verlust eines Geräts ermöglicht oder gespeicherte Kontakte und Korrespondenz schützt, ist trotzdem nicht selbstverständlich.

(15.10.2013/fgo)

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