7. April 2015 - Datenträgerverschlüsselung

TrueCrypt: Getestet und für gut befunden

Die Software TrueCrypt wird war seit Mitte 2104 nicht mehr weiterentwickelt, hat aber jetzt in ihrer letzten Version die Überprüfung durch das Open Crypto Audit Project weitestgehend bestanden.

TrueCrypt ist immer noch einsatzfähig Mit TrueCrypt lassen sich Daten verschlüsseln und durch ein Passwort schützen (Bild: nikauforest/iStock/Thinkstock)

Als im Mai letzten Jahres auf der offiziellen Webseite des TrueCrypt-Projekts bekannt gemacht wurde, dass eine Weiterentwicklung des als Freeware erhältlichen Verschlüsselungsprogramms für Datenträger eingestellt werde, war die Überraschung groß. Umso mehr die TrueCrypt-Macher gleichzeitig empfohlen hatten, auf das Microsoft-Produkt BitLocker zu wechseln.

Viele Anwender folgten diesem Rat jedoch nicht und setzen weiterhin die letzte Version TrueCrypt 7.1a ein. Sie wurde jetzt durch die gemeinnützige Organisation Open Crypto Audit Project (OCAP) einer Überprüfung unterzogen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden jetzt veröffentlicht.

TrueCrypt hat nur eine ernsthafte Schwachstelle

Die Prüfer fanden zwar vier sicherheitsrelevante Schwachstellen im Quellcode der Anwendung, von denen sie aber nur eine als ernsthaft einstuften. Insbesondere habe man keine versteckten Hintertüren im Programm entdeckt, über die sich Fremde illegal Zugang zu den gespeicherten Informationen verschaffen könnten.

Ingesamt würden die gefundenen Fehler aber einer Verwendung der Software zum Schutz von sensiblen Inhalten auf Datenträgern nicht entgegenstehen. TrueCrypt lässt sich nicht nur zur Verschlüsselung von Dateien, sondern auch für Verzeichnisse oder ganze Festplattenpartitionen nutzen.

fgo

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