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3. November 2017 - Technischer Datenschutz

Werkseinstellungen nach Windows-Updates sind Geschichte

Auf den ersten Computern wird das neue Fall Creators Update von Windows 10 ausgerollt. Das neue Tool „ShutUp 10“ hilft bei der Einrichtung des Datenschutzes.

Werkseinstellungen nach Windows-Update sind keine Seltenheit Werkseinstellungen sind keine Seltenheit nach Microsoft-Updates. Ein neues Tool hilft bei der Wiederherstellung und Einrichtung der Datenschutz-Einstellungen (Bild: iStock.com / MrIncredible)

Typisch Microsoft – Werkseinstellungen nach Update

In der Vergangenheit hat Microsoft beim Ausliefern größerer Updates seines Windows-Systems immer wieder die Systemeinstellungen mehr oder weniger vollständig zurückgesetzt.

Das ist insbesondere unter dem Aspekt des Datenschutzes ärgerlich. So werden unter Umständen wieder Informationen an Microsoft gesendet, die der Anwender gar nicht teilen möchte.

Abhilfe durch kostenloses Tool

In Unternehmen, in denen es keine zentralen Software-Richtlinien gibt, die die verteilte Software anpassen, bietet sich der Einsatz des Programms „ShutUp 10“ an.

Die sowohl für Privatanwender als auch für Geschäftskunden kostenlos nutzbare Anwendung gibt es als portable Version. Eine Installation auf dem System des Nutzers ist nicht notwendig.

Kein Eingriff in Systemeinstellungen

Die Software des Hersteller O&O listet übersichtlich sämtliche Datenschutz-Einstellungen von Windows 10 auf und ermöglicht dem Anwender, diese über Schieberegler zu konfigurieren.

Ein direkter Eingriff in die Systemeinstellungen von Windows ist somit nicht erforderlich.

Übersichtlichkeit dank Kategorien

Zur besseren Übersicht sind die Optionen in unterschiedliche Kategorien unterteilt. Dabei spricht die Anwendung zu jedem einzelnen Eintrag eine Empfehlung aus, ob diese aktiviert werden sollte. Dazu werden die Optionen unterteilt in die Klassen

  • empfehlenswert,
  • bedingt empfehlenswert und
  • nicht empfehlenswert.

Durch diese Bewertung kann sich der Nutzer besser orientieren.

So lässt sich beispielsweise das Einspielen von Security-Updates in den Systemeinstellungen von Windows unterbinden. Eine solche Option ist aber alles andere als empfehlenswert.

Hersteller bietet Empfehlungen

Nutzer, die sich nicht durch sämtliche Positionen der Liste durcharbeiten wollen, können auch auf vom Hersteller empfohlene Konfigurationen zurückgreifen. Diese lassen sich mit einem Klick übernehmen. Das Programm ist kostenfrei direkt auf der Seite des Herstellers zu bekommen.

Stephan Lamprecht

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