1. April 2014 - Windows XP und MS Office 2003

Time to say goodbye

Am 8. April dieses Jahres endet Microsofts technischer Support und die Unterstützung mit Sicherheits-Updates für das Betriebssystem Windows XP sowie die Bürolösung Office 2003.

Quelle: microsoft.com/CeBIT 2014/Pressefotos Microsoft beendet den Support für Windows XP und Office 2003 (Bildquelle: microsoft.com/CeBIT 2014/Pressefotos)

Mit dem Ende der Updates für die beiden Produkte werden auch keine sicherheitsrelevanten Updates für diese Software-Oldies veröffentlicht – sehr zur Freude von Cyberkriminellen, Datendieben und Hackern. Denn nun werden keine Korrekturen für bekannt gewordene Software-Fehler mehr angeboten werden, die Angriffe auf entsprechende Systeme erlauben.

Anwender, die noch unter XP arbeiten und/oder MS Office 2003 einsetzen, sollten also recht zügig ein entsprechendes Upgrade in Erwägung ziehen. Reicht die Rechenleistung des Computers nicht aus und lohnt die Anschaffung neuer Hardware nicht, hilft alternativ auch der Wechsel des Betriebssystems, etwa zu Linux.

Vom Support-Ende sind nicht nur Privatanwender, sondern auch sehr viele Unternehmen und Institutionen betroffen. So geht man davon aus, dass global gesehen etwa noch 30 Prozent aller Computer Windows XP einsetzen. Auch viele hochsensible Bereiche sind betroffen, so läuft beispielsweise der Großteil der mehr als 5000 Rechner der Bundestagsverwaltung in Berlin noch unter XP. Auch Geldautomaten können zum Sicherheitsrisiko werden, da weltweit schätzungsweise 90 Prozent dieser Bargeldspender noch die Embedded-Version von XP nutzen.

Ob die Hardware einen Umstieg etwa auf Windows 7 (Support-Ende 2010) verkraftet, lässt sich über eine Test-Webseite feststellen.  Informationen, wie man auf einen PC zu einem neueren Windows wechselt und Daten mitnimmt, stellt Microsoft ebenfalls zur Verfügung.

(01.04.2014/fgo)

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