29. Mai 2012 - Cloud Computing

Studie: Cloud-Dienste oft sehr unsicher

Die Anbieter von Cloud-Speicherdiensten müssen bei der Sicherheit nachlegen: Einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) zufolge taten sich bei allen getesteten Cloud-Anbietern Sicherheitslücken auf.

Datenschutzbeauftrager und Administrator (Bild: vasabii / iStock / Thinkstock)

Das Institut nahm sechs Cloud-Abieter unter die Lupe, darunter den Marktführer Dropbox. Getestet wurden vor allem die Datenverschlüsselung und die Absicherung der Kommunikation, aber auch die Benutzerführung.

Letztlich fanden sich bei allen sechs Anbietern Sicherheitslücken. Die Mängel reichten von fehlenden sicheren Protokollen bei der Datenübertragung über mangelhafte Verschlüsselung bis zu Schwächen in der Benutzerführung, die dazu führten, dass Suchmaschinen die sensiblen Daten finden.

Vorsicht bei sensiblen Unternehmensdaten

„Für manche private Nutzung mag der eine oder andere Dienst ausreichen“, fasst Institutsleiter Michael Waidner zusammen. „Bei sensiblen Unternehmensdaten sollte man aber lieber genau überlegen, ob die Sicherheitsvorkehrungen ausreichen.“

Die Studie ist kostenlos verfügbar unter www.sit.fraunhofer.de

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29.5.2012 (RV)

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