27. Februar 2014 - Datendiebstahl

Sparda-Bank sperrt rund 1.000 Kreditkarten

Bei einem Online-Versender werden Kreditkartendaten gestohlen – und eine Bank reagiert mit unorthodoxen prophylaktischen Kartensperrungen.

Sparda-Bank sperrt rund 1.000 Kreditkarten Nach einem Datendiebstahl lässt die Sparda-Bank Kreditkarten sperren (Bildquelle: Sparda-Bank).

Nachdem bei einem Kunden der Sparda-Bank unberechtigte Abbuchungen auf dem Konto festgestellt wurden, die über eine Kreditkarte erfolgten, hat die Bank die Kreditkarte gesperrt. Über die Schadenshöhe wurden keine Angaben gemacht.

Aber die Aktionen der Sparda-Bank Südwest gingen noch weiter: Da die Bank davon ausgeht, dass die für die missbräuchliche Nutzung der Karte notwendigen Daten aus einem Datendiebstahl bei einen Online-Versender stammten, handelte die Sparda-Bank Südwest  prophylaktisch, um weitere Schäden zu verhindern: Kurzerhand wurden auch die Kreditkarten von rund 1.000 weiteren Kunden des bestohlenen Online-Händlers gesperrt. Das berichtet der öffentlich-rechtliche Südwestrundfunk SWR. Diese Kunden, so die Bank, erhalten eine neue Karte mit einer neuen PIN-Nummer. Die Kosten für den Umtausch der Karten übernimmt die Sparda-Bank Südwest.

Nun bittet die Bank ihre Kreditkartenkunden, ihre Kontoauszüge aufmerksam zu überprüfen. Für mögliche Schäden, so der SWR in seiner Meldung weiter, käme die Bank auf. Ein durchaus nützlicher Hinweis darauf, bei welchem Online-Versender die Datensicherheitsmaßnahmen zu kurz gegriffen haben, so dass er Opfer des Datendiebstahls werden konnte, erfolgte freilich nicht.

(27.02.2014/fgo)

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