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31. August 2017 - Spam

Spambot mit 711 Millionen E-Mail-Adressen entdeckt – ist Ihre Adresse dabei?

Auf einem niederländischen Webserver wurden die Daten eines Spambots gefunden. Enthalten sind Listen mit insgesamt 711 Millionen E-Mail-Adressen – teilweise einschließlich der zugehörigen Passwörter.

Spam-E-Mail-711-Millionen-Adressen Ein Webserver in den Niederlanden stellt Spammern 711 Millionen E-Mail-Adressen zur Verfügung. (Bild: Thinkstock / iStock / PaulPaladin)

Spamadressen auf öffentlichem Server

Wie der französische Sicherheitsforscher Benkow in seinem Blog berichtet, hat er auf einem frei zugänglichen Webserver in den Niederlanden Spam-Listen entdeckt.

Diese enthielten 711 Millionen E-Mail-Adressen, 80 Millionen Passwörter sowie Adressen von E-Mail-Servern. Ein Cyberkrimineller mit Pseudonym „Onliner“ hat diese Daten missbraucht.

Über 100.000 Infektionen

Die Konten, für die Passwörter vorliegen, wurden zum Versand von Spam-Mails verwendet. Der Trojaner Ursnif verbreitete sich über diese E-Mail-Accounts. Die Schadsoftware hat es auf Konto- und Kreditkarteninformationen abgesehen.

Benkow gab ZDnet gegenüber an, dass es auf diese Weise zu mehr als 100.000 Übertragungen gekommen sei.

Ist meine Adresse dabei?

Der Forscher hat seine Entdeckung an Microsoft Regional Director Troy Hunt weitergeleitet.

Dabei handelt es sich um den Betreiber eines Services zur Analyse betroffener Mail-Adressen. Der Anbieter hat die Millionen Spamadressen in seinen Datenbestand eingepflegt.

Auf der Website des Dienstes unter der Adresse haveibeenpwned.com können Sie schnell und einfach überprüfen, ob Ihre E-Mail-Adressen betroffen sind.

fgo

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