6. Juni 2013 - Sicherheit

Sorgenkind Identitätsdiebstahl

Fast drei Viertel aller Deutschen sind sehr besorgt, dass ihre persönlichen Daten gestohlen oder missbraucht werden.

identitatsdiebstahl-als-sorgenkind.jpeg
Die Sicherheitsbedenken der Deutschen sind deutlich gestiegen (Bildquelle: Unisys).

Jährlich erfasst Unisys seinen Security-Index, der neben der persönlichen Sicherheit auch die Meinungen der Menschen zur nationalen, finanziellen und Internet-Sicherheit erfasst.

Wie auch schon in den Jahren zuvor, bleibt die Sorge Nummer eins der befragten Deutschen das Thema Identitätsdiebstahl. 73 Prozent sind extrem oder sehr besorgt darüber, dass ihre Daten in fremde Hände geraten. An zweiter Stelle der Themen folgt der Kreditkartenbetrug (65 Prozent haben extreme bzw. hohe Bedenken) und an dritter Stelle Computersicherheit (Viren und Spam-Attacken; 60 Prozent haben hier extreme bzw. hohe Bedenken).

Kein Vertrauen in die Banken

Bei der Frage, zu welchen Branchen die Verbraucher bei der Sicherheit ihrer persönlichen Daten am wenigsten Vertrauen haben, schnitten Banken am schlechtesten ab. 81 Prozent zeigen sich sehr besorgt, dass hier die Datensicherheit verletzt werden könnte und ihre persönlichen Daten gefährdet sein könnten. 78 Prozent haben ähnliche Bedenken in Bezug auf  Telekommunikations- und Internet-Service-Provider.  Hingegen sehen 69 Prozent ihre Datensicherheit im Gesundheitswesen gefährdet. Gegenüber Einrichtungen der öffentlichen Hand sind zwei Drittel der Befragten in puncto Datensicherheitsverletzungen sehr besorgt.

Grundsätzlich haben sich seit der letzten Erhebung im Frühjahr 2012 die Sicherheitsbedenken in Deutschland deutlich vergrößert. Lag der Wert im letzten Jahr bei 135 auf einer Skala von 300, erreicht er aktuell 153 Punkte, was insgesamt ernsthaften Sicherheitsbedenken entspricht. Der Indexwert für Internetsicherheit ist mit 165 am höchsten, für nationale Sicherheit mit 135 am niedrigsten.

Die vollständigen Daten der Security-Index-Studie für Deutschland und andere Länder lassen sich online abrufen.

(06.06.2013/fgo)

Sie glauben, Sie hätten noch so viel Zeit? Falsch! Es gibt mehr zu tun, als Sie vielleicht denken! ▶ Zeit zu handeln