12. Februar 2014 - Bring Your Own Device

Smartphones und Tablets statt Lego

Zwei Drittel der Angestellten in mittelständischen Unternehmen, die ihr Smartphone oder Tablet beruflich nutzen, lassen auch ihre Kinder damit spielen.

Thinkstock/shironosov Der Nachwuchs hat häufig Zugang zu beruflich genutzten Mobilgeräten (Bildquelle: Thinkstock/shironosov).

Häufig werden Smartphones und Tablets sowohl privat als auch beruflich genutzt. Der Datenschutz endet dabei in den heimischen vier Wänden allerdings häufig an der Tür zum Kinderzimmer. Das ergab eine McAfee-Umfrage aus dem Februar 2014 unter 200 in mittelständischen Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmern, die sowohl ein Smartphone oder Tablet besitzen, als auch Kinder haben.

Knapp 50 Prozent der Angestellten im Mittelstand setzen demnach ihr Smartphone oder Tablet beruflich wie privat ein. Fällt die eigene Haustür ins Schloss, wird das digitale Gerät dann aber meist zum Familieneigentum: Zu Hause dürfen bei mehr als zwei Dritteln (69 Prozent) aller Anwender, die ihr Gerät auch beruflich nutzen, die lieben Kleinen an das Gerät. Und diese genießen einen großen Vertrauensvorschuss: Über 40 Prozent dieser Angestellten beaufsichtigen ihre Kinder nicht, wenn diese mit den Smartphones oder Tablets spielen.

Von den Anwendern, die angaben, ihre Geräte ausschließlich privat zu nutzen (49 Prozent), loggen sich trotzdem noch 52 Prozent auch in der Firma in das WLAN ein. Auch diese Gruppe lässt zum überwiegenden Teil ihre Kinder mit den Geräten spielen.

(12.02.2104/fgo)

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