21. Oktober 2014 - Datensicherheit

Smartphones: Trend zu besserem Schutz

Immer mehr Anwender von Mobiltelefonen verwenden Sicherheitsfunktionen, um eine unbefugte Nutzung ihres Geräts zu verhindern.

Empfehlenswert: Ohne Sicherheitscode nicht zu gebrauchen (Bild: Lupo/pixelio.de) Empfehlenswert: Ohne Sicherheitscode nicht zu gebrauchen (Bild: Lupo/pixelio.de)

Laut einer Umfrage von Bitkom Research in Zusammenarbeit mit der Aris Umfrageforschung im August 2014 unter 1.300 Personen ab 14 Jahren nimmt die Zahl derer zu, die ihr Smartphone nach Nutzungspausen über Sicherheitsmechanismen wie Passwort-, Muster- oder Codeabfragen automatisiert vor illegitimen Gebrauch durch Fremde schützen.

Demnach hat knapp drei Viertel der Mobiltelefonnutzer (72 Prozent) zusätzlich zur obligatorischen PIN-Abfrage einen weiteren Missbrauchsschutz eingerichtet. Eine ähnliche Umfrage im Jahr 2012 kam zum Ergebnis, dass nur jeder Dritte (33 Prozent) eine solche zusätzliche Abfrage aktiviert hatte.

Insbesondere bei jüngeren Mobiltelefonierern und -surfern ist die Bereitschaft zum Schutz ihres Geräts ausgeprägt. Vier von fünf Nutzern (80 Prozent) dieser Altersgruppe verwenden nach den Ergebnissen der Befragung kurze Sicherheitsabfragen, um die Tastensperre aufzuheben.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder forderte insbesondere Unternehmen auf, den Schutz beruflich genutzter Mobilgeräte fest zu etablieren: „Unternehmen sollten die Diensthandys standardmäßig so einstellen, dass die Mitarbeiter ihre Kennwörter regelmäßig ändern müssen. Zudem sollte es Vorgaben zur Mindestlänge und dem Schwierigkeitsgrad des Passworts geben.“ Der Verlust eines Geschäftstelefons könne für Unternehmen besonders schwerwiegende Konsequenzen haben. Auf Smartphones seien häufig sensible berufliche und private Informationen gespeichert – etwa dienstliche E-Mails mit Anhängen, Adressbücher oder Anwendungen, die den Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk ermöglichten.

fgo

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