15. Juli 2014 - Internet der Dinge

Smart Home: Bedenken in puncto Datenschutz

Smart Home, also die komplette Einbindung von Haushalts- und Unterhaltungselektronik ins Internet, begeistert viele technikaffine Menschen. Allerdings wecken Datenschutz-Bedenken auch Vorbehalte.

Datenschutzbedenken bei Smart Home Smart Home: Wenn die Kaffeemaschine mit dem Smartphone kommuniziert … (Bild: ABB)

Das „Internet der Dinge“ ist wohl kaum mehr aufzuhalten –  zumindest ist davon der Großteil der Beteiligten einer Studie überzeugt. Etwa zwei Drittel der befragten technikbegeisterten Hausbesitzer erwarten, dass die Internet-Verbindung von Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik in den nächsten fünf Jahren zum Standard wird. Dabei kristallisierten sich allerdings landesspezifische Unterschiede heraus: Während in China 85 Prozent ein „Smart Home“ erwarten, sind es in Deutschland nur 57 Prozent.

Deutliche Bedenken in Hinblick auf das zur Gänze vernetzte Haus äußerten die Befragten vor allem in Hinblick auf den Datenschutz. So machen sich weltweit 69 Prozent der Umfrageteilnehmer Sorgen rund um dieses Thema.

Einen Missbrauch befürchtet rund die Hälfte aller Deutschen, die angab, „kein Vertrauen“ zu haben, dass die über vernetzte Hausgeräte gewonnenen Daten auch datenschutzkonform  genutzt würden. Daher wollen nur 17 Prozent der befragten deutschen Hauseigentümer Herstellern oder Serviceanbietern den Zugriff auf diese Daten erlauben.

Im Rahmen einer Studie hatte Marktforscher GMI im Auftrag von Fortinet 1801 Hauseigentümer „mit grundlegendem Technikinteresse“ im Alter von 20 bis 50 Jahren zu ihrer Meinung zum Internet der Dinge beziehungsweise zu Smart Home befragt. Die Teilnehmer der Studie kamen aus elf Ländern, nämlich aus Australien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Malaysia, Südafrika, Thailand, Großbritannien und den USA.

fgo

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