21. April 2013 - Spracherkennung

Siri mit langem Gedächtnis

Wer Apples Spracherkennungsprogramm Siri nutzt, überträgt seine Sprachaufzeichnungen zwecks Verarbeitung auf Apples Server. Dort verbleiben sie allerdings deutlich länger als gedacht.

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Daten aus Siri werden bis zu 24 Monate von Apple gespeichert (Bildquelle:Apple).

Bis zu zwei Jahre, so Apples Unternehmenssprecherin Trudy Muller in einem Report des Online-Magazins Wired, werden die Daten anonymisiert auf Apple-Servern vorgehalten, die Anwender über iPhone, iPad oder iPod touch mittels Siri erfassen.

Um die auf die Server übertragenen Sprachaufzeichnungen sowie weitere Informationen wie Spitznamen, Adressbuchkontakte oder Musiktitel einer privaten Sammlung einem Siri-Nutzer zuordnen zu können, bekommt dieser eine Zufallszahl zugewiesen.  Siri verwendet diese Daten bei der Spracherkennung, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Diese Verbindung aus Nutzernummer und persönlichen Informationen löscht Apple nach eigenen Angaben nach sechs Monaten. Die Daten selbst bewahrt der Hard- und Software-Hersteller aus Cupertino allerdings weiter eineinhalb Jahre „anonymisiert“ auf, um „Tests durchzuführen und Produktoptimierungen vorzunehmen“.

(21.04.2013/fgo)

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