23. Februar 2014 - Apple

Sicherheitslücke gefährdet Datensicherheit

In Betriebssystemen von Apple liegt eine Schwachstelle vor, über die Hacker illegitim auf Daten aus E-Mails und anderen Kommunikationsdiensten zugreifen können.

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Apples iPhones weisen einen Fehler auf, der den Datenschutz gefährdet (Bildquelle: Apple).

Apple hat für seine Mobilgeräte iPhone, iPod touch und iPad sowie die Apple-TV-Geräte eine Software-Aktualisierung veröffentlicht,  die eine sicherheitsrelevante Schwachstelle schließen soll.

Der Fehler tritt bei der Überprüfung von Signaturen der Zertifikate auf, die zur Verschlüsselung bei der Datenübertragung etwa per E-Mail einsetzt werden. In der Folge kann es passieren, dass bei Aufbau sicherer SSL-Verbindungen falsche Zertifikate akzeptiert werden, wodurch Angreifer sich Zugriff auf kommunizierte Informationen verschaffen können.

Nach der automatisch erfolgten Aktualisierung des Betriebssystems iOS um die entsprechende Fehlerkorrektur sollte dies die Versionsnummer 7.0.6 beziehungsweise iOS 6.1.6 aufweisen. Das Software-Update für Apple TV weist die Version 6.0.2 aus. Das Betriebssystem Mac OS X 10.9.1 soll ebenfalls betroffen sein, hierfür gibt es allerdings noch keine korrigierenden Updates.

Ob ein über ein Apple-Gerät genutzter Browser die Schwachstelle aufweist, kann über eine Testseite überprüft werden.

(23.02.2014/fgo)

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