21. November 2014 - privacygrade

Privacygrade: Noten für Datenschutz bei Apps

Mitarbeiter der Carnegie Mellon University haben mit privacygrade einen Service ins Web gestellt, der den Datenhunger und den Datenschutz bei Apps im Vergleich zu den Erwartungen der jeweiligen Nutzer bewertet.

privacygrade.org bewertet Apps nach ihrem Umgang mit dem Datenschutz (Bild: Screenshot privacygrade.org) privacygrade.org bewertet Apps nach ihrem Umgang mit dem Datenschutz (Bild: Screenshot privacygrade.org)

Über die Website privacygrade.org lässt sich erfahren, inwieweit die Funktionalität einer App für Smartphones oder Tablets der Erwartungshaltung der Anwender entspricht. Hierzu wird die Aufgabe der App verglichen mit ihrem Umgang mit Nutzerdaten.

In die Bewertung, die von A (am besten) bis D erfolgt, fließt dabei nicht nur ein, welche Daten ein Mobilgerät bei der Nutzung einer bestimmten App überträgt und auf welche Gerätefunktionen zugegriffen wird, sondern auch, ob diese Funktionen für den Betrieb einer App notwendig sind. So ist etwa eine Standortbestimmung für eine Navigationslösung erforderlich und damit erwartbar, während zum Beispiel der Zugriff auf das Telefonbuch oder die Geräte-ID durch ein Spiel mit folgender Übertragung dieser Daten lediglich den Datensammlern zu Marketingzwecken oder für den Datenhandel nutzt.

Bislang lassen sich mit privacygrade nur Apps für Android bewerten, Anwendungen für andere Betriebssysteme wie iOS und Windows Phone sollen vorbehaltlich der weiteren Finanzierung des Projekts folgen. Auch bewertet das System keine Sicherheitskriterien wie etwa eine verschlüsselte Übertragung.

fgo

Sie glauben, Sie hätten noch so viel Zeit? Falsch! Es gibt mehr zu tun, als Sie vielleicht denken! ▶ Zeit zu handeln