3. Mai 2014 - Videoüberwachung

Polizisten mit Body-Cams

Hessens Polizei setzt verstärkt auf den Einsatz von mobiler Videotechnik, bei der die Kameras auf den Schultern der Einsatzbeamten montiert sind.

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Hessens Innenminister Peter Beuth und ein Polizist mit Body-Cam (Bildquelle: Hessisches Ministerium des Innern und für Sport).

Nach einem Modellversuch im Frankfurter Kneipenviertel Alt-Sachsenhausen im letzten Jahr hat das Hessische Innenministerium beschlossen, künftig bei Polizeieinsätzen verstärkt sogenannte Body-Cams einzusetzen. Dabei handelt es sich um kleine Videokameras, die auf der Schulter einzelner Beamter montiert sind.

Einheiten mit derart videobewehrten Polizisten, die auf ihren Westen die Aufschrift ‚Videoüberwachung‘ tragen,  sollen zunächst in Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach bei Einsätzen vor Ort sein. Man verspricht sich davon vor allem eine höhere Hemmschwelle bei Angriffen auf Polizisten.

Sowohl die Kennzeichnung der Westen als auch der Verzicht auf Tonauszeichnungen entsprechen Empfehlungen des Hessischen Datenschutzbeauftragten. Die Kameras, die nicht ständig aktiv sind, sollen erst etwa bei Personenkontrollen und Schlichtungsversuchen von Streitereien per Knopfdruck aktiviert werden. Auch müssen die Aufzeichnungen nach einem Einsatz umgehend gelöscht werden, wenn sie nicht als möglicher Beweis für eine eventuelle Straftat dienen sollten.

(03.05.2014/fgo)

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