20. Januar 2015 - Sicherheit im Internet

Obama will mehr Datenschutz

US-Präsident Barack Obama hat Pläne vorgestellt, die darauf abzielen, die Sicherheit im Cyberspace zu verbessern und den Datenschutz zu erhöhen.

Obama plant mehr Datenschutz Barack Obama ist in Sachen Datensicherheit und Datenschutz in die Offensive gegangen (Bild: Official White House Photo)

Vor allem in einem intensiveren Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen und Behörden zu Angriffen und Angriffsversuchen auf IT-Infrastrukturen sieht US-Präsident Barack Obama laut einer offiziellen Meldung die Grundlage dafür, die Sicherheit im Internet und insbesondere von kritischen Infrastrukturen zu erhöhen. Hierfür soll ein Cybersecurity Framework entwickelt werden. Auch sollen die unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen US-Bundesstaaten vereinheitlicht werden. Im Jahr 2011 war ein ähnliches Vorhaben am US-Senat gescheitert.

Schärfere Strafmaßnahmen

Zum besseren Schutz von digital gespeicherten Daten sollen Strafmaßnahmen verschärft werden, etwa

  • für den Betrieb von Botnets,
  • die Verteilung von Spyware oder
  • den Handel mit gestohlenen Daten.

Gleichzeitig plant Obama eine gesetzliche Verankerung einer Informationspflicht, die es Unternehmen vorschreibt, bei Datendiebstählen ihre betroffenen Kunden in Kenntnis zu setzen.

Mehr Kontrolle über eigene Daten

Insgesamt sollen Anwender mehr Kontrolle über die Verwendung ihrer persönlichen Daten erhalten. So will Obama einen Gesetzentwurf vorschlagen, der den Handel mit von Unternehmen erhobenen Daten zu Privatpersonen strenger reglementiert. Bei Schülern und Studenten soll beispielsweise die Weitergabe personengebundener Informationen untersagt werden, wenn es nicht direkt um die Ausbildung geht.

fgo

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