31. August 2011 - Social Media

Niedriges Datenschutz-Niveau bremst Social Media

Nutzer von Social-Media-Angeboten sind weniger aktiv als früher, zeigt eine Studie des US-Marktforschungsunternehmens Gartner. Ein Drittel der Befragten gab an, die Aktivitäten in sozialen Netzwerken aus Datenschutzgründen eingeschränkt zu haben.

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Die meisten Social-Media-Nutzer haben einen Account bei Facebook (Foto: Gartner)

Nutzer von sozialen Netzwerken verlieren zunehmend die Lust am digitalen „Gruscheln“. Zu diesem Ergebnis kommt das US-Marktforschungsunternehmen Gartner in der aktuellen Untersuchung „User Survey Analysis: Trends in Consumers’ Use of Social Media“.

In der Studie befragte das Unternehmen knapp 6.300 Personen im Alter zwischen 13 und 74 Jahren in elf Ländern.

Lediglich große Marken wie Facebook, Youtube oder Yahoo können noch Steigerungen bei der Userzahl verzeichnen. Das gilt aber nur in Ländern, in denen sie bisher wenig vertreten waren.

Ein Drittel misstraut dem Datenschutz der Netzwerke

33 Prozent der Befragten gab an, ihre Aktivitäten in sozialen Netzwerken aus Datenschutzgründen reduziert zu haben.

Datenschutz und Datensicherheit spielten bei erwachsenen Personen eine erheblich größere Rolle als bei Teenagern. Diese lassen sich nur in 22 Prozent der Fälle wegen Datenschutzbedenken in ihrer Social-Media-Nutzung bremsen.

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Aus den Fehlern von Facebook lernen

„Was den Datenschutz angeht, sollten die Netzwerke aus den Fehlern von Facebook lernen“, sagt Charlotte Patrick, Principal Research Analyst bei Gartner Group. „Das Netzwerk hatte die Grenzen der Toleranz der Nutzer ausgetestet, um seinen Umsatz zu steigern.“

31.08.2011 (Gartner Group/BM)

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