8. September 2012 - Cybercrime

Milliardenschäden durch Online-Kriminelle

Im Zeitraum Juli 2011 bis Ende Juli 2012 haben Cyberkriminelle durch Malware- und Phishing-Attacken sowie den Diebstahl sensitiver Daten mehr als 110 Milliarden US-Dollar erschwindelt. Zu diesem Ergebnis kommt Symantec in seinem Norton Cybercrime Report 2012, für den Anwender aus 24 Ländern befragt wurden.

milliardenschaden-durch-online-kriminelle.jpeg
16 Milliarden US-Dollar Schadenssumme in Europa durch Online-Kriminalität (Quelle: Symantec).

Der Report (PDF) verzeichnet für den untersuchten Zeitraum 556 Millionen erwachsene Anwender, die Opfer einer gesetzeswidrigen Handlung im Internet wurden. Die durchschnittliche Schadenssumme beziffert Symantec mit 197 Dollar pro Person. Der überwiegende Teil des gesamten von Symantec angenommen Schadens sei mit 36 Milliarden US-Dollar in China entstanden, die europäischen Länder tragen zusammengenommen 16 Milliarden US-Dollar zur Statistik bei und damit 5 Milliarden weniger als die USA.

Weiterhin verzeichnet die Untersuchung eine Zunahme der kriminelle Handlungen, die auf mobile Endgeräte oder Benutzer Sozialer Netzwerke abzielen. Jeder fünfte Anwender sei zumindest in einem dieser Bereichen betroffen gewesen.

Dennoch, so die Ergebnisse dieser Untersuchung, scheinen viele Anwender die Gefährdung nicht ernst zu nehmen: Vier von zehn der befragten Erwachsenen verzichten darauf, persönliche Daten mit einer aktuellen Sicherheitssoftware etwa durch Verschlüsselung zu schützen, ebenso viele nutzen weder komplexe Passwörter noch ändern sie ihre Passwörter regelmäßig.

(08.09.2012/fgo)

Sie glauben, Sie hätten noch so viel Zeit? Falsch! Es gibt mehr zu tun, als Sie vielleicht denken! ▶ Zeit zu handeln