26. August 2014 - Kreditkarteninformationen

Mehr als 1.000 US-Firmen von Datenklau betroffen

In den USA sind großflächig Angriffe auf Bezahlsysteme von Einzelhandelsunternehmen erfolgt, bei denen unter anderem Kreditkartendaten entwendet wurden.

Datenklau an Bezahlterminals Zahlreiche Bezahlterminals in den USA sind mit Malware infiziert (Bild: LotusHead/freeimages.com)

Laut einer Meldung der New York Times sind mehr als 1.000 Unternehmen in den USA von einer Diebstahlswelle betroffen, bei der es die Angreifer auf zahlungsrelevante Daten wie etwa Kreditkarteninformationen abgesehen hatten. Viele der betroffenen Firmen wüssten nicht gar nicht, dass ein Angriff auf ihre Daten erfolgt sei, da die gängigen Sicherheitslösungen das Schadprogramm nicht erkennen.

Die NYT bezieht sich auf eine Warnung des Ministeriums für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten (Homeland Security). Demnach haben insgesamt sieben Anbieter von Zahlungssystemen bestätigt, dass ihre Lösungen, die zahlreiche Unternehmen einsetzen, betroffen sind.

Ausgelöst wurden die Attacken und Datendiebstähle durch ein Schadprogramm namens ‚Backoff‘, das bereits im Oktober 2013 entdeckt wurde. Laut US-Ministerium entdeckt aber bis heute (Stand August 2014) noch keinAntiviren-Programm diese Malware. Die NYT geht davon aus, das ein Upgrade, das die für die Angriffe ausgenutzten Schwachstellen beseitigt, pro Zahlungsterminal mit Kosten in Höhe von 500 bis 1.000 US-Dollar zu Buche schlagen wird.

fgo

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