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Malwaregefahr Nummer 1: Pornographie

Was Systemadministratoren und Datenschutzbeauftragte wohl immer schon vermutet hatten, bestätigt jetzt eine Untersuchung des Softwareanbieters Kaspersky: Malware nutzt vor allem Inhalte für Erwachsene, um sich zu verbreiten.

25 Prozent aller Malware durch pornographische Inhalte

Nach Angabe des Unternehmens Kaspersky waren im Jahr 2017 mehr als 1,2 Millionen Nutzer auf ihrem Android-Gerät von Schadsoftware betroffen, die pornographische Inhalte nutzte oder damit warb.

Das ist rund ein Viertel (25,4 Prozent) aller von Malware attackierten Nutzer weltweit. Insgesamt hat das Unternehmen 23 Malware-Familien identifiziert, die nach diesem Prinzip arbeiten.

Vielfältige Bedrohungen

Die Entwickler der Malware nutzen eine Reihe von unterschiedlichen Bedrohungsszenarien:

Bewährte Strategien helfen

Die Cyberkriminellen wissen offensichtlich, dass an der alten Marketing-Weisheit „Sex sells“ etwas dran ist. Ihnen geht es darum, die Anwender zu unbedachten Klicks zu verführen.

Aus Sicht von Administratoren und Datenschutzbeauftragten helfen gegen diese Bedrohung nur die klassischen technisch-organisatorischen Maßnahmen [2]. Dazu zählen unter anderem:

Die Studie wurde unter dem Titel „Naked Online: Cyberthreats Facing Users of Adult Websites and App [4]s“ veröffentlicht.

Stephan Lamprecht