27. April 2011 - Malware

Löchrige Browser-Plug-ins gefährden Sicherheit

Jeder zweite Computerschädling dringt über nicht geschlossene Sicherheitslücken bei Browser-Plug-ins ein. Java ist besonders beliebt bei Malware-Programmierern.

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Jeder zweite Computerschädling greift Browser-Plugins an. (Foto:GData)

Löchrige Browser-Plug-ins spielen bei der Infektion von Windows-Systemen eine immer größere Rolle. Seit Ende vergangenen Jahres schießt sich die Malware-Industrie auf Schwachstellen in Java ein, berichtet GData.

„Anwender sollten die automatische Java-Update Funktion nicht deaktivieren und alle Patches umgehend einspielen“, so Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs.

Webseiten-Rankings locken auf gefährliche Inhalte

Auch die Manipulation von Webseiten-Rankings bei Suchmaschinen und sozialen Netzwerken nutzen Online-Kriminelle.

„Seit einigen Monaten beobachten wir zudem einen Anstieg von Computerschädlingen, die Klicks auf Webseiten so manipulieren, dass dadurch zum Beispiel Webseiten-Rankings verbessert werden. Durch solche Clickjacking-Attacken machen sich Schadcode-Seiten in Suchmaschinen und sozialen Netzwerken vertrauenswürdiger als sie es sind“, berichtet Benzmüller.

Mehr zum Thema: Browser-Plug-ins

Durch sogenanntes Clickjacking in sozialen Netzwerken versuchen die Täter mit Schadcode infizierte Webseiten oder Abzockseiten in den Ranglisten auf die vorderen Plätze zu bringen.

„Gefällt mir“ – nicht!

Mit Trojan.JS.Clickjack schaffte es im März 2011 ein derartiger Schädling in die Malware-Top-10-Liste. Unbemerkt generiert dieser Schädling beim Besuch präparierter Internetseiten Klicks auf Facebooks „Gefällt mir“-Buttons. So gelangen vermeintliche Promi-Seiten in das Top-Ranking des Anbieters.

 27.04.2011 (GData/BM)

 

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