21. Januar 2013 - Filehosting

Kim Schmitz startet Mega

Vor einem Jahr erfolgte mit viel Getöse die Verhaftung des Internet-Unternehmers Kim Schmitz in Neuseeland und die Schließung der Hosting-Plattform Megaupload. Jetzt ging Schmitz mit seinem neuen Dienst Mega an den Start.

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Mega soll bereits mehr als 500.000 Mitglieder haben (Bildquelle: Mega).

Ursprünglich sollte Mega unter der Internet-Adresse me.ga erreichbar sein, doch Gabun hatte die Domain blockiert, so dass die Registrierung in Neuseeland erfolgte. Der Dienst bietet Benutzern  50 Gigabyte kostenlosen Speichervolumen an, das sich per Zahlung erhöhen lässt.

Rechtlich abgesichert?

Als Besonderheit weist Mega eine automatische Verschlüsselung der Daten beim Hochladen auf. Entsprechend werden auf den Servern nur verschlüsselte Dateien gespeichert, auf die ohne das entsprechende Passwort nicht zugegriffen werden kann.

Da das Verschlüsselungspasswort nicht an die Mega-Server gesendet wird, sind die Dateien vor Benutzern ohne das Passwort geschützt. Entsprechend können sie nicht auf Urheberrechtsverletzungen überprüft werden.

Kim Schmitz, auch bekannt unter Kim Dotcom oder Kimble, sieht in dieser Verschlüsselung eine Versicherung gegen künftige Strafverfolgungsabsichten. Mit rechtlichen Mitteln könne man nicht gegen diese Plattform vorgehen, betont er. „Diese ist genauso legitim und hat das gleiche Recht zu existieren wie Dropbox, Boxnet und andere Wettbewerber in diesem Bereich auch.“

(21.01.2013/fgo)

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